Schon am neunten Tag fange ich an zu schwächeln. Als hätte ich heute nicht genug geschrieben. Als würde es irgendetwas bedeuten, ob ich meine eigene Challenge gewinne oder auch nicht. Tagsüber noch große Schreib-Träume. Im Park die Vögel, die Menschen, der Himmel. In der U-Bahn der Mensch mit dem analogen Organizer, als wäre es 1990. Daneben auch gute Momente. Die Frauendemo, ey! Und dass man sich halt nicht mehr einmummeln muss. Aber dann die Frage, wozu eigentlich? „Weil ich es wollte“ scheint plötzlich nicht überzeugend genug.
Dennoch. 9 geschrieben, 91 to go. So leicht wird mich das Internet nicht los.