Abwesenheit

Du bist gegangen.

Wind im Kamin, wie
das selbstvergessene Schweben
einer Hammondorgel.

Dein Geruch,
deine Wärme
unter der Decke

sehnsüchtige Erinnerung an deinen
Körper, der eben noch
lustvolle Gegenwart war.

Draußen, die Nacht.
Ist nicht kalt. Sie ist leer.

Lebendige Märzluft unter
verschleiertem Jännermond

Ich ziehe durch die Stadt, um
deinem Fehlen zu entkommen.
Es ist still.

Aus einem einzigen Fenster rinnt
geschäftig trunkene Geselligkeit
echot zurück von den leeren Scheiben
gegenüber.

Die Wolken ziehen nach Süden.
Wo wir beide nicht sind.

Du bist gegangen.

Ich habe
nichts gesagt.

Kein Wort.

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