AutorAndrea

Bücherschrank

Während ich in meinem wildwuchernden Bücherschrank nach einem bestimmten Band suche mit einem ganz bestimmten Gedicht, das dazu noch etwas zu sagen hätte; ich finde das Buch nicht, kein Wunder bei diesem Chaos, Mankell steht hier neben Arno Schmidt und Terry Pratchett neben Handke, Doris Lessing verschwestert sich mit Douglas Coupland und Goethe philosophiert mit Carlos Castaneda, schräg beobachtet von Klaus Kinski, der sich mit seiner Nachbarin Barabara Frischmuth nicht so recht anfreunden will (das beruht vermutlich auf Gegenseitigkeit); während ich also suche und nicht finde, erhält im Autorengetümmel die kleine blaue Glasfigur aus Schweden einen Ellbogenstoss und will hinunterfallen, reflexartig drücke ich sie mit dem Unterarm gegen die beiseite rückenden Autoren und das tut höllisch weh, quetscht mir die Sehnen und rutscht dann an meiner ohnehin schmerzenden Schürfwunde entlang nach unten, bis ich sie mit der anderen Hand erwische und wieder an ihren Platz stelle wie ein ungezogenes Kind. Der kleine schwedische Troll grinst hämisch wie immer, hat nur eine Krone gekostet damals auf dem Flohmarkt auf Öland, und jetzt spiegelt sich der Lampenreflex in seinem Glaskörper wie damals das Sonnenlicht, und gestern ist heute und heute ist irgendwann, und trotzdem:

Nichts wird jemals wieder so sein, wie es irgendwann einmal war, aber das kommt nicht von niedergebombten Hochhäusern, das kommt nicht von ermordeten oder leidenden Menschen, das kommt von der Zeit selbst, die alles immer verändert, grausam und zärtlich…

Bob kann lächeln…

… und das tut er auch. In meinem Traum, nachdem ich mit dem Fallschirm in den Konzertsaal eingeschwebt bin wie einige andere auch, in den Saal der gleichzeitig auch eine Freiluftarena und ein Seminarraum ist. Er sitzt schon auf der Bühne und wartet, geduldig, bis auch die letzten sich zurechtgesetzt haben und still werden, und während er wartet, lächelt er.

Dann beginnt er, Geschichten zu erzählen, die handeln von endlosen Autofahrten durch das unendliche Land. Schemenhafte Gestalten, im Vorbeifahren mit kurzen Worten portraitiert wie eine Kohlezeichnung. Wälder, die so dicht sind, dass man meinen könnte, es wäre Nacht, wo doch draußen Tag ist. Über Highways und Landstraßen entlang und quer durch die Wüste zieht sich die Geschichte, mehr angedeutet als ausformuliert, und er erzählt sie langsam genug, um in den lauschenden Köpfen Bilder entstehen zu lassen, die dann an die Wand projeziert werden. Und ich bin seltsam stolz, als es meine Bilder sind, die da erscheinen.

Endlich singt er, einen Song, den ich nicht kenne, und ich kenne sie alle, einen neuen Song also, mit alten Sounds, so wie sie auf der neuen Platte klingen, und der Song handelt von einem jungen Mädchen, das alt wird, während die Welt sich dreht in all ihrer Schönheit und Grausamkeit. Und als der Song vorbei ist, fährt ein Windstoß in seine Aufzeichnungen und weht sie auf den Boden, alle springen auf, um die Zettel aufzuklauben, aber er ist schneller, bewegt sich wie ein junger Mann und drückt dann den aufgesammelten Papierstapel mir in die Hand, wortlos, jetzt müßte ich den richtigen, den passenden Satz sagen, aber wie so oft im richtigen Leben fällt mir der auch im Traum nicht ein.

Dann schenkt er uns noch eine Geschichte, einen Geschichtensong, erzählt, aber gitarrenbegleitet, wie das Arlo Guthrie so gerne macht. Ich schiele auf die Zettel, die ich mit meiner Hand vor den Windböen beschütze und auf dem obersten Blatt ist eine seltsam abstrakte Zeichnung, die ein Liebespaar darstellen könnte, aber auch eine Landschaft, und darunter steht, in großzügiger, unregelmäßiger Schrift: “Bob Dylan’s 116th Dream”.

Der Song geht zu Ende, und im Stadion nebenan beginnt irgendein Spiel, und er steht auf und sagt: Wir sehen uns wieder, wenn der Lärm vorbei ist! Nimmt dann seine Aufzeichnungen entgegen und geht, die Leute zerstreuen sich, und ich stehe alleine in dem Raum und denke, was ich doch für ein Glück habe, dass mein Leben so ist, wie es ist. Die Lichter aus dem Stadion bestrahlen die malerisch grünblaue Dämmerung, hinter dem Zaun auf der anderen Seite werden bunte Fallschirme gepackt und ein Ballon steigt gerade auf, und dann sehe ich, dass ein Zettel am Boden liegengeblieben ist, ich hebe ihn auf und darauf steht: “the past is yet to come” und darunter gekritzelt mit aussetzendem Kugelschreiber ein Mann mit Hut, der mit dem halben Gesicht lacht und mit der anderen Hälfte weint.

Während ich überlege, ob ich das Blatt einstecken oder zurückgeben soll, weckt mich die feindliche Umwelt gnadenlos auf.

Langsam

Momente des Seins. Wiederentdeckt. Dämmerung, die die Stadt erobert. Licht in allen Farben. Und ich: Mittendrin.

Begreifen: Zeit begreifen. Und in Besitz nehmen. Die Zeit ist meine Zeit. Ich muss nicht. Ich darf.

Bilder und Lieder. Gedanken.

Meine Zeit.

Try to concentrate

Things have changed.

in Private and in Public

for better and for worse.

Time to get moving.

Time to Act.

Private and Public.

Time to think.

Ich bin zurück…

…zurück aus dem steilen, schmalen Alpental in Osttirol, wo die Kühe mit verschieden langen Beinen aufwachsen (wie sonst könnten sie auf dermaßen steilen Hängen stehen?). Zurück, zurück und noch ein paar Mal zurück aus dem Himmel über Tirol, von Aufstiegen und Absprüngen aus der rosaroten Geliebten. Zurück von Piloten-Geburtstagsfeiern in Berghütten mit Petroleumlampen und erstaunlichem Angebot an Speck, Käse und Schnaps. Zurück von rüttelnden Bergpisten, Die zwar unseren 4-WD-Mitsubishi nicht erschüttern konnten, aber sehr wohl dessen Inhalt (ja, mich auch!). Zurück von 4-Sterne-Etablissements, deren Kellner eine Schlabberhose voller landungsbedingter Grasflecken ausgesprochen gekonnt ignorieren. Zurück von Freiluftfesten, auf denen zum Schutz gegen die Kälte statt einzelner Scheite gleich ganze Baumstümpfe angezündet werden. Zurück von netten Gesprächen, atemberaubenden Aussichten und schweißtreibenden Packjobs. Zurück von einem Rundgang durch die beeindruckende Albin Egger-Lienz-Ausstellung auf Schloß Bruck. Zurück aus der Sonne im Regen. Wieder zu Haus.

Nachtrag: Tamim Ansary über Afghanistan

“We come now to the question of bombing Afghanistan back to the Stone Age. Trouble is, that’s been done. The Soviets took care of it already. Make the Afghans suffer? They’re already suffering. Level their houses? Done. Turn their schools into piles of rubble? Done. Eradicate their hospitals? Done. Destroy their infrastructure? Cut them off from medicine and health care? Too late. Someone already did all that.”

Right. Und auch der Rest des Artikels ist sehr lesenswert. Bis auf eine Kleinigkeit. Pakistan würde den USA vermutlich weder Überflug noch Durchmarsch verwehren.

(Link gefunden bei Henso)

Wundern

Diverse Kommentare mit dem Grundton “Sie dürfen sich nicht wundern”. Natürlich ist das Unsinn. Wundern darf man sich immer. Egal ob einem die US-Bomben um die Ohren fliegen oder ob einem das Büro von Terroristen gesprengt wird. Das ist die Wahrheit des Krieges, wie heilig er auch sein mag: Auge um Auge, Zahn um Zahn – jeder Gegenschlag trifft Unschuldige, die sich anschließend wundern.

Bilder

Als ich gestern Hensos Plädoyer für Bilder zugestimmt habe, hatte ich noch nicht gesehen, was ich mittlerweile gesehen habe.

Ich bin nicht besonders empfindlich. Ich bin überzeugte Vertreterin des Bachmann-Ausspruchs “Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar”.

Aber wenn ich jemals jemanden dabei erwische, wie er mit der einen Hand die Plane über einer verstümmelten Leiche hochhebt, um mit der anderen ein Foto von den menschlichen Überresten zu schießen, dann werde ich mit Sicherheit versuchen, diesen Jemand fürchterlich zu verprügeln.

I just don’t get it.

Ich weiß, dass das widersprüchlich klingt. Ist mir egal.

Vor ein paar Jahren, in einer Situation, die bei weitem nicht mit diesen Ereignissen zu vergleichen ist, aber trotzdem das Bedrohlichste war, was ich jemals persönlich erlebt habe, habe ich begriffen, wo diese Bilder herkommen. Momente, in denen es keine Sicherheit gibt, in denen es keine Hilfe gibt, nur Angst und Chaos. Und die einzige Strategie, um damit umzugehen, erscheint es, sich selbst beschäftigt zu halten. Wenn es andere gibt, die die tatsächlich notwendigen Dinge tun, medizinisches Personal ausreichend vorhanden ist, dann bleibt nur noch die Kamera. Wenn sie zur Hand ist.

Die Bilder. Nein, keine verstümmelten Leichen, damals. Ein bisschen Blut, aber hauptsächlich Tränen und Chaos.

Ich habe den Film weggeworfen, ohne ihn entwickeln zu lassen.

Dass es Leute gegeben hat, die Geld dafür bezahlt hätten, habe ich erst später erfahren. Aber ich glaube nicht, dass das etwas geändert hätte.

Life…

…goes on, könnte man sagen. Nur eben nicht für alle. Aber auch diese Katastrophe wird bald aus den Nachrichten verdrängt werden: Sei es plötzlich, durch den vielbeschworenen “Gegenschlag” – ich bezweifle, dass ein solcher die richtigen treffen würde, aber das nur am Rande – oder langsam, durch das Vergehen der Zeit.

Nicht nur in den Medien hat der Schwenk zum Blickwinkel “Human Interest” stattgefunden, sondern auch auf der Straße. Heute plaudern die alten Damen im Park (Herren sind keine dabei) weder über ihre Hunde noch über ihre Krankheiten, sondern über das, was in New York passiert ist. Als ich, auf dem Weg zum Supermarkt, durch den Park gehe, höre ich von einer Bank eine lebhafte Diskussion, wie sich die Anwesenden selber verhalten hätten, wären sie dort gewesen. Inklusive einer sehr inspirierten Schilderung, was einem so durch den Kopf gehen könnte, wenn man grade aus dem Bürofenster schaut und die Maschine kommen sieht.

Nicht mehr allzu viel, denke ich.

An der Ampel dann, ein schwarzer Golf, aus dessen offenen Fenstern laute orientalische Musik dringt. Ein Fussgänger, der brüllt: “Dreh die Tschuschenmusik ab, du Oasch!”. Auf meine zaghaften Einwände – das gesprochene Wort fällt mir eben schwerer als das geschriebene – meint “ach was, zerst alles anzünden und dann so tun als wär nix”. Ein Jugendlicher, ebenfalls an der Ampel stehend: “Du bist ein alter Trottel!” – Die Ampel wird grün, weitere Diskussionen erübrigen sich. Das Schlusswort war ja auch ganz passend.

Der Kaufrausch im Supermarkt erscheint mir mittlerweile in anderem Licht. Habe mir erzählen lassen, dass sich im Rest von Wien nichts derartiges ereignet. Und die Gegend, in der ich wohne, ist ethnisch sehr durchmischt. Vielleicht sind es ganz andere Ängste, die da durchkommen.

So. jetzt wär es wohl langsam an der Zeit, zum Alltag zurückzukehren. Aber irgendwie finde ich keinen. Weder im Netz noch in meinem Kopf.

Flugzeuge überm Kopf

Ich muss zugeben, es fühlt sich zur Zeit etwas seltsam an, in der Einflugschneise zu wohnen und Jumbos im Landeanflug von unten auf den Bauch zu schauen.

What the hell?

My Reaction

Zirbella schreibt über die Gleichzeitigkeit. Über die ich auch nachgedacht habe. Ich war dabei, mich stadtfein zu machen. Einkaufen, danach endlich an die Arbeit, das ist der Plan. Das Telefon läutet, und ich denke, “Wer zum Teufel holt mich da schon wieder aus der Dusche?”. Der Sufi sagt: “Es ist eben ein Flieger ins World Trade Center gekracht.” Während ich den Föhn einschalte, switche ich zu CNN. Sehe den zweiten Flieger live in den zweiten Turm einschlagen. Es dauert eine ganze Weile, bis ich glauben kann, dass das wirklich passiert ist. Kein Film, kein Roman. WIRKLICH.

Seither läuft CNN, und Websites werden abgeklappert. Wenn ich alle verfügbaren Quellen anzapfe, ist das Betroffenheit? Sensationsgier? Herdentrieb? Keine Ahnung. Denke, ich sollte abdrehen. Einfach mit den eigenen Dingen weiterkommen. Ich schaff’s nicht. Sitze noch immer inmitten von allen News, die sich abrufen lassen. Werde wohl noch eine Weile sitzen.

Am Telefon, am ICQ, im Jabber, Theorien und Gedanken und Befürchtungen und Verschwörungstheorien. Es ist zu früh, wiederhole ich immer wieder, es ist noch zu früh zum Analysieren. Try again Tomorrow.

23:22

 

 

Random Reactions

Chronologie. Bilder. Augenzeugenweblog. Noch eins. Noch eins.  Liste: Wer ist Okay?

Dann das. Schnell gehandelt.

Ausführlichstes Discussion-Board auf Barbelith. (1 / 2 / 3)

Ein New Yorker Student erzählt.

Langreiter: Der eigentliche Wahnsinn hat noch nicht begonnen. Maybe, probably right.

Noah Grey quotes Gandhi: An eye for an eye, and the world would go blind.

23:20

 

 

What the hell?

“Krieg” gegen die USA, von innen. Wer auf den Newsseiten nichts kriegt, Scripting News, Slashdot und p3k versuchen, Information zu bündeln.

CNN hat auf Notbetrieb umgestellt, und der ORF versucht’s in schwarzweiß.

16:58

 

Back to Earth

… und runtersteigen aus dem vierten Stock, Rechnungen bezahlen und Frühstück einkaufen, und mein Trafikant begrüßt mich wie einen verschollenen Freund. Dann entdecke ich in einem Schaufenster eine Pflanze, ich weiß nicht wie sie heißt, aber so eine stand einmal in einem Fenster, durch das ich täglich geschaut habe, und ich kaufe das mickrige Hydrokulturdingens und hoffe, dass sie auch einmal so groß wird wie die andere, die das ganze Fenster ausgefüllt hat, sodass man immer erst ein paar Blätter sortieren musste, bevor man in den Hof hinuntergesehen hat.

Und jetzt, wo alles sortiert ist, kann ich anfangen zu arbeiten, und irgendwann am Nachmittag kommt der Mann mit dem Breitband (Huch, das klingt aber unanständig), und wenn ich es dann auch noch schaffe, ein paar wichtige Telefonanrufe zu erledigen, dann ist die Welt in Ordnung.

Amtshandlung

Morgens um zwei, gerade als ich mit der Zahnbürste in der Hand diesem Tag ein Ende bereiten will, erwacht das Haus. Draußen am Gang wird an Türen geklopft und geklingelt. Ich warte, aufmerksam, schließlich könnte es ja brennen irgendwo, oder das Dach droht einzustürzen…

Schließlich klopft es auch an meiner Tür. “Wer ist da?” frage ich vorsichtig. “Polizei!”

Ich öffne die Tür einen Spalt und lasse mir die Marke zeigen. Habe schließlich genug Krimis gesehen. Die beiden sind echt. In zivil, freundlich, aber echt. Ob ich weiß, wer da nebenan wohnt. “Nein” sage ich und denke, dass das gleichzeitig wahr und nicht wahr ist, schließlich weiß ich, dass da ein Mann wohnt und manchmal auch eine Frau, aber ich habe keine Ahnung wie sie heißen oder was sie tun.

Bevor wir das näher erläutern können, kommt nebenan jemand zur Tür. Der eine Polizist entschuldigt sich noch freundlich bei mir für die Störung, während der andere schon den Fuß in der Nachbartür hat. Dann Stimmen nebenan, erstaunlich unaufgeregt. Wenig später bewegen sich 3 Gestalten an meiner Milchglastür vorbei Richtung Stiegenhaus.

Ich widme mich wieder meiner Zahnbürste und denke, wie seltsam es ist, dass ich von meinen Nachbarn nichts weiter weiß, als dass sie laut streiten, einander dabei Sachen nachwerfen und sich anschließend mit heftigem Sex versöhnen.

Und ich frage mich, ob das eine Verhaftung war, in welchem Fall sie erstaunlich ruhig abgelaufen wäre, oder ob es für die Polizei noch andere Gründe gibt, jemanden um zwei Uhr nachts abzuholen.

Alles irgendwie seltsam.

Sprungbereit

Gestern, in Stockerau, einen einzigen Sprung gemacht, weil ich zuerst zu lange gewartet habe und dann das Wetter nicht mehr richtig gut war… und heute, morgens, als erstes, noch vor dem Öffnen der Augen den Regen plätschern gehört. Nja, immerhin, die neuen Sachen eingesprungen. Das ist doch auch etwas wert.

Gut, dann hoffen wir auf besseres Wetter morgen (entgegen der Vorhersage) und widmen uns jetzt dem letzten noch verbliebenen Aufräumärgernis, dem Papierkram.

Was für ein Tag

Die Wohnung: Nicht wiederzuerkennen. Bewohnbar.

Der Papierkram nach wie vor auf einem unbeachteten Haufen. Weil:

Vormittags, auf der Suche nach einer neuen Tastatur (man sollte nicht glauben, wie schwierig es ist, eine Tastatur ohne Schnickschnack zu kaufen…. Nein, ich will keine Funktastatur. Nein, Infrarot auch nicht. Nein, kein “Natural Keyboard”. Nein, ich brauche keine Internettasten…) stoße ich auf eine günstige Drucker-Scanner-Kombination. Gesehen, gekauft. Kann alles, was ich brauche.

Leider erweist sich die Aufschrift WIN95/98/2000 als schlechter Witz: Die CD eingelegt, und ich treffe auf folgende Fehlermeldung: Leider sind die Treiber ihres Betriebssystems zum Verpackungszeitraum noch nicht vorgelegen. Bitte laden sie unter … die entsprechenden Treiber herunter.

Grumpf. Seufz. Na, meinetwegen.

Der Treiberdownload erweist sich als 11MB (!) – Marathon. What the hell!?! Na, meinetwegen.

2 Stunden später, die Treiber da, das Ding rennt. Keine weiteren Probleme, aber: Dürfen die das denn wirklich auf die Schachtel schreiben, wenn die Software nicht dabei ist? Ist das OK?

Egal, keine Zeit, darüber nachzudenken, ich habe einen Termin. Heute erklimme ich auf meiner persönlichen Fallschimspringerleiter die nächste Stufe, denn ich kriege endlich (Fanfare!) mein eigenes Gerät. Naja, fast. Alles da, bis auf den Hauptschirm. Der Shop zeigt Erbarmen und montiert mir für das Wochenende einen baugleichen Schirm in das ansonsten fix- und fertige, nagelneue, auf mich maßgeschneiderte, wunderschöne und unglaubliche Gurtzeug. Das ist nett. Das ist schön. Und jetzt:

Alle gemeinsam blasen, bitte! Weg mit den Wolken! Ich will dahin und wissen, wie sich das Ganze in der Luft anfühlt. Bitte.

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