KategorieDialoge

[Etwa 12- bis 13-jähriger kommt in das letzte verbliebene Greisslergeschäft des Grätzels]

B: 2 Twinni!
V: [legt Twinnis auf den Tisch] Bitte sehr. 1,80 bitte.
B: [legt € 2 auf den Tisch]
V: Und 20 Cent zurück, danke sehr, auf Wiederschaun!
B: [Nimmt Münze und Twinnis und geht]

– Nämlich, er håt an eigenartigen Schmäh…
– Hm?
– … nämlich, genauer gsågt, går kan.
– Ah. Jå.

Letzte Woche in Göttingen, in irgendeinem Lokal

A: Deine Party, am Samstag, wie wird denn die?
B: Ach, der weiße Flieder blüht, da hängen wir dann einfach Schwarzlicht rein.

2 Hippie-Musiker auf dem Weg nach vorgestern

D: Und, was geht heute mit den Studenten so ab?
A: Ach, gar nichts. Die interessieren sich hauptsächlich dafür, wie sie möglichst viel Kohle verdienen, damit sie in den Ferien nach Mallorca abhauen können.
D: Ach, Shit. Wozu haben wir uns früher eigentlich so viel Mühe gegeben?
A: Hab ich gar nicht!

[Göttingen]

Beim Warten auf die Schnitzelsemmel

Zwei Männer, der eine älter, der andere jünger, beide in fleckigen Arbeitsoveralls.

Ä: Hast du scho amal nachdacht, warum wir soviel saufen?
J: Na.
Ä: Is eh besser. Solangst ned drüber nachdenkst, bist ka Säufer.

Change of plans

– Ensign Chronistin, from now on you will be communications officer on this ship!

–  But sir! I… can’t communicate!

– According to federation protocols, every crew member is qualified to do whatever he or she is assigned to do!

– Sir… but…  ahem… sir, yes, sir!

Frag nur, wenn du die Antwort verträgst

– Wenn du von deinem Partner nur eine Eigenschaft verlangen könntest, was wäre das?
– Was meinst du?
– Na, wenn du jeden nehmen müsstest, und nur eine einzige Bedingung stellen könntest, was wäre das?
– Blöde Frage.
– Rein theoretisch. Komm.
– Hm.
– Nur eine einzige Voraussetzung. Was wäre das?
– Ich glaube, ich würde verlangen, dass er einmal in seinem Leben ohne Ahnung, Geld und Perspektive an irgendeiner Straße gestanden ist und letztendlich doch gut davongekommen ist.
– Wie???
– Ja.
– Du spinnst ja.
– Na, wenn du so dumme Fragen stellst.
– Du hörst die falsche Musik.
– Wieso falsch? Nur zufällig.
Random iPod ist schon vorvorgestern. Außerdem hast du gar keinen.
– Nein, aber iTunes hab ich.
– Trotzdem eine blöde Idee, das mit der Straße.
– Was würdest du denn von einem Partner verlangen, wenn du nur eine Eigenschaft verlangen könntest?
– Ach…
– Na?

Beim Schnitzelbräter

Zwei hinter mir wartende Jungwiener mit Schnösel-Akzent:

A: Weißt eh, der Karl hat ein Burn-Out Syndrom…

B: Was? Der ist doch arbeitslos.

A: Der Arzt hat g’sagt, das kommt vom Fernsehen.

Ich: verschlucke mich heftig am zur Wartezeitüberbrückung bestellten Eistee.

Beim Zigarettenholen

A: (singt) “Es gibt Tage, da wünscht ich, ich wär mein Hund…”

B: (entsetzt) Aber du hast doch går kan Hund!

Infinity

– Du könntest ja auch mal was anderes machen!

– Das kann ich morgen auch.

Sonntagabendschreierei, irgendwo auf der Gåssn

(erstaunlicherweise ohne Beteiligung des Scheisskerls)

A: Du Oasch! Du hast doch scho 3 Bier ghåbt, du kannst jetzt ned no ans saufen!

B: 3 håb i g’håbt, und 3 san no då.

A: Du Oasch!

B: Wieso? San eh no 3 då.

[Disclaimer: Die Tatsache, dass mir dieser Austausch festhaltenswert erscheint, könnte daran liegen, dass ich seit Tagen mit niemandem direkt kommuniziert habe.]

Tief. Sinn?

User: Who are you?

Jabberwacky: I’m you.

User: No, I am me!

Jabberwacky: It does not.

User: You do not make sense.

Jabberwacky: The world doesn’t make sense.

User: That’s right.

Jabberwacky: I know.

 

Und gleich nochmal, weil’s so schön war:

Jabberwacky: Am I pink?

User: The skyvan is pink.

Jabberwacky: I believe it is down.

User: No, I think it’s flying.

Jabberwacky: The hell it is.

User: How do you know?

Jabberwacky: I met Mr Hankey.

Schon irgendwie recht verblüffend, streckenweise. [Link gefunden @ Moving Target]

 

Verliebt

Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?” fragt er, es klingt ungläubig und ein bisschen verliebt. Aus dem Hörer ein Frauenlachen, und dann lacht er mit, und die griesgrämige Supermarkt-Kundschaft starrt kollektiv-missbilligend hin.

Grindig

Du bist so grindig, Andrea!

[Das Kind, zu mir, nachdem ich vorgeschlagen hatte, die eben entnommenen Därme der bedauernswerten Schleie zu würzen und als Vorspeise zu grillen, anstatt sie als Köder weiterzuverwenden]

Du hast eine verdammt ausdrucksstarke Art, nichts zu sagen!”

“ – ”

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