KategorieHör-Bar

Ein schöner Song & ein knutschiges Hundsi

Und es begab sich… – ups, so weihnachtlich wollt ich eigentlich gar nicht werden. Anyway: Ein paar wunderbare Menschen getroffen am Meidlinger Markt, wunderbarer Abend, und dann wurde noch gesungen.

Michi Benyr: To all my friends

Eine Verbindung mit youtube wird erst nach dem Klick zum Abspielen hergestellt. Bei Klick gilt die Datenschutzerklärung von Google.

Weiterlesen

Huach zua!

Andrea Sturm: Huach zua!

Eine Verbindung mit youtube wird erst nach dem Klick zum Abspielen hergestellt. Bei Klick gilt die Datenschutzerklärung von Google.

Ein Text zur Wienwahl 2015 im Rahmen des Auftritts von Andrea Sturm und Michi Benyr im Wiener Industriecafe

Die Sache mit dem schwarzen Loch

Es mag jetzt 6 oder 8 Wochen her sein, dass ich den ersten Artikel über dieses CERN-Experiment gelesen habe. Ein paar Tage später tauchten die ersten Panik-Theorien auf. Dass nämlich durch das Experiment am 10. September (heute in einer Woche) die Menschheit in ihrer Gesamtheit gefährdet wäre, weil dadurch schwarze Löcher geschaffen werden könnten, die die Erde stückchenweise verdichten und damit nicht nur uns alle, sondern möglicherweise die ganze Galaxie vernichten.

Naja. Dachte ich. Und, dass die Wissenschafter schon wissen werden was sie tun, und dass alle großen wissenschaftlichen Theorien auch Gegner hatten, die mit allen Mitteln versucht haben, den Fortschritt zu verhindern.

Mit anderen Worten, ich war nicht sonderlich beunruhigt. Eigentlich genaugenommen gar nicht.

Bis dann, vor ein paar Tagen, einer der CERN-Wissenschafter vor Kamera und Mikrophon trat. Er sagte – sinngemäß, nicht wörtlich: Die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Experiment schwarze Löcher produziert, ist außerordentlich gering. Und wenn, dann sind es nur ganz kleine, die unserer Einschätzung nach überhaupt keinen Schaden anrichten können.

Äh.

Ich bitte um Verzeihung, falls ich da jetzt etwas unzulässig verdichte, aber für mich hört sich das an wie: Wir haben keine Ahnung, was genau passieren wird, wenn wir diesen Schalter umlegen.

Und das hat mich dann doch etwas besorgt gemacht. Ich mein, nicht dass ich jetzt wirklich glauben würde, dass wir nächsten Donnerstag alle nicht mehr da sind. (Und wenn, dann würden wir’s vermutlich ohnehin nicht mitkriegen… und dem Universum ist das ohnehin egal.)

Jedenfalls hat mich die ganze Geschichte an einen Song erinnert. Den Nachrichtensprecher-Text für diesen Track (für alle Synth-Allergiker: Relevante Stelle beginnt bei ca. bei ca 5:40) könnte ich tatsächlich auch nach dem CERN-Techniker-Interview geschrieben haben. Realität und Imagination gleichen sich doch irgendwie immer weiter an. –

Und wenn alles gut geht, wovon wir jetzt einmal optimistischerweise ausgehen wollen, bleibt von der ganzen Geschichte immer noch das wunderbare Wort Schleunchenbeteiliger.

Liebe deutsche Freunde und Nachbarn,

da das kommende Wahlwochenende für euch wahrscheinlich lang und hart wird, haben wir von der Wortwerkstatt hier unten im Süden beschlossen, euch etwas Zerstreuung zu schenken. Schließlich haben sich Werte, Gegebenheiten und vor allem die Zeiten selbst gründlich geändert. Und daher ist es höchste Zeit für die

Deutsche Nationalhymne – Heute neu!

Komposition vermollt von Horst “Dorian” Schaefer
Text (ab 2. Strophe): Andrea “Chronistin” Sturm (Hej, die Original-Komposition stammt auch von einem Ösi!)
Sämtliche Gitarren: Dorian
Stimmen: Dorian, Sabine K., Chronistin

Der Song darf frei kopiert & weitergegeben, jedoch nicht verkauft werden. Über Rückmeldungen jeder Art freuen wir uns. Vielleicht.

Hintergrund und Anlass zur Aufnahme war diese Aktion der Sendung “Bürgerstimmen” im Stadtradio Göttingen.

In diesem Sinne:

 Play it loud!

…und wählt weise. Falls es da noch eine “weise” Entscheidung gibt.

Radio Wortwerkstatt, die erste

→ Höret und Genießet! (mp3 – 23,5MB)

Die Chronistin plaudert mit Dorian über:
den Anfang, das Weiter, das Wetter und das Müssen. die Klopapierindustrie, Solidarität, SPÖ und Wirtschaft. schräge und richtige Vögel. den Schönbrunner Zoo. Gewitter und Blitze. Krieg und Kohle. Blut und Öl. Death & Black Metal. Misanthropic Might. Carlos Santana und Marien- und sonstige Erscheinungen. legale und illegale Rauschmittel. Rory Gallagher, das erste deutsche Rock- und Popfestival 1968 in der Gruga-Halle. Black Sabbath ebenda. Geschichte und Geschichten.

inklusive Signation, Werbeeinschaltung und Live-Gitarrengeklimper – und Dorians zuckendem Fuss, der wegen des tonübertragenden Mikroständers streckenweise perkussiv dynamisiert.

Vorgeschichte:
Ehrlich, ich weiß nicht so recht, was dran ist an dem Podcastig-Hype. Schließlich hat die Schriftlichkeit viele Vorteile – zB leicht zu indizieren, einfacheres Editieren, um nur zwei zu nennen. Trotzdem, die Sache mit dem Sound hat was. Fand Dorian auch, als ich ihm davon erzählte. Also haben wir ganz spontan beschlossen, eine Quasi-Nullnummer eines möglichen “Radio Wortwerkstatt” zu produzieren. “Ganz spontan”, wenn man mal davon absieht, dass es ungefähr eineinhalb Stunden gedauert hat,  sämtliche dafür notwendigen Geräte und Kabel zusammenzutragen, zusammenzustecken, und nach dem (Kabel)Fehler zu suchen, der uns erst einmal den linken Kanal gekostet hat. Muss ich ja niemandem erzählen. (Hab ich das etwa gerade erzählt?)

Known Issues
Ich weiß jetzt nicht so recht, warum wir uns soviel angetan haben, um das Zeug mit einem ordentlichen Mikro auf DAT-Band zu bannen, denn beim Überspielen in den PC kam da ein miserables Rauschen drauf, das ein verschärftes Post-Processing notwendig machte – wodurch man zB die im Soundfile erwähnten Vögel gar nicht mehr hört (obwohl sie auf Band laut und deutlich zwitschern). Auch geht die eigentlich schöne Dynamik spätestens seit der Umwandlung in MP3 den Bach hinunter – was wiederum eine Lautstärken-Anpassung bedingt, die ich relativ krude vorgenommen habe, um das Ding heute noch online zu bringen. Würde mein Gesprächspartner Dorian den resultierenden Sound hören, er würde bitterlich weinen und sich jede Veröffentlichung verbitten, worauf ich unter diesen Umständen allerdings keine Rücksicht nehmen kann. Sollte es außer dieser ersten noch weitere Folgen geben, werde ich schauen, was ich tuen kann, damit es besser wird.

Übrigens: Was jetzt genau der Unterschied zwischen Podcast und einem downloadbaren MP3-File ist (falls es einen gibt), muss ich erst herausfinden. Mal sehen.

Ich will es anders!

Da jetzt die Finalisten vom diesjährigen FM4Protestsongcontest feststehen und Wortklang unerklärlicher Weise nicht dabei ist, habe ich mich entschlossen, unseren Beitrag unter dieser Creative Commons Lizenz (wobei ich gegen Samples und sonstige Derivative Works auch nichts einzuwenden hätte – solange ich vorher davon weiß) zum fröhlichen Kopieren freizugeben:

Veröffentlicht auf: Wortklänge

Weiterlesen

Surreal

Heruntergekommene Wohnung in heruntergekommenem Haus. Immerhin ist es warm – kubawarm.

Der Wasserhahn sitzt knapp unter der Decke – aufgedreht wird durch einen kräftigen Klaps auf die Wand. Man muss aber schon wissen, wo. Sie hätte halt ihren Pelzmantel nicht dazwischen hängen sollen, wozu braucht sie hier auch eine Pelzmantel? Ich trockne ihn trotzdem ab. Weiterlesen

© 2018 sturmpost

Theme von Anders Norén↑ ↑