KategoriePolitik

Welt. Fremd.

Es ist schlimm. Da draußen. Aber warum? Das verstehe ich nicht. Warum behandelt man “Arbeitnehmer” so? Warum lassen sich “Arbeitnehmer” so behandeln?

I. “Arbeitnehmer” ist ein saublödes Wort. Arbeitende Menschen nehmen doch nichts, die geben. Ihre Kenntnisse. Ihre Zeit.

II. Die Autobahnen sind voller nagelneuer Limousinen. Gegenden, die noch vor wenigen Jahren recht ärmlich wirken, sind voller neuer & neurenovierter Hütten. Ist das etwa die Krise?

III. Irgendetwas läuft mächtig verkehrt.

IV. Bruchstücke. Erinnerungen. Rechte. Gemeinsam. Alle.

V. Ich würde eher auf Kartoffelsäcken unter einer Brücke schlafen, als mich in so einer Art und Weise demütigen zu lassen. [Stimme aus dem Hintergrund: Du hast es leicht, du musst nur für dich selber sorgen. Ja, das stimmt.]

 

[Altkommentare, rübergerettet:]

auf meinem weg durch die prärie

stolper ich auch nur noch über volkswagen phaetons (die sin alle schwarz i.ü.), die dorfrandsiedlungen mit ihren unbeschreiblich hässlichen einfamilienhausneubausiedlungen im campingplatzarrengement-style dagegen, die kann man wegen mir sofort wieder israeli-mässig mit bulldozern einebnen – die sind ohnehin vollfinanziert, sprich auf monetärem sand gebaut.

und da sind wir auch schon am kern: was wir sehen ist nur geliehen. und hässlich. nicht weiter dran denken. ignorieren, echt jetzt!

cursor, 08.08 21:37

auf pump, ja

trotzdem werden da geldmassen bewegt, die irgendwo sind & irgendwem gehören.

wahrscheinlich muessten wir nur alle etwas bescheidener sein.

Chronistin, 09.08. 09:38

natürlich ist immer wo einer borgt einer der verleiht. das geld ist da. es gehört auch jemandem. es ist nicht anonym.

aber ein paar dinge haben sich geändert. das geld läuft schneller. früher musste man güter erwerben, um sein geld anzulegen. das war stark auf langfristigkeit ausgerichtet und sichtbar. heute erwirbt man nur noch rechte an gütern. das bringt das geld zum rotieren und macht eigentum anonym. wenn eigentum aber anonym ist, wird der satz ‘eigentum verpflichtet’ zu einer farce, da es keine anonyme verpflichtung gibt. verpflichtung ist immer persönlich.

aus dem geflecht kommt man nur durch bescheidenheit. ja. nur wer nicht leiht vergibt keine rechte an seinen gütern und mittelbar an seinem leben. das gilt für personen, firmen und staaten gleichermassen.

das hilft aber im hinblick auf die arbeit [der ausgangspunkt dieser kleinen debatte] in keinster weise weiter. da vergibt jemand anders rechte, die dich zutiefst betreffen. da wird die abhängigkeit mittelbar, aber nicht weniger gravierend.

genug schlaugeredet. schön das alles zu sehen. und? nichts und.

tompaul, 09.08. 09:54

nehme arbeit – andere baustelle

kann ich mich sehr anschließen, die assoziation zu frondienst oder gar sklaventum ist in unseren breiten überzuckert, dennoch durch entfremdung von der arbeit irgendwie plausibel, v.a. für individualisten

ARBEIT zu haben ist angestrebt, um einzelne jobs wird ellbogenmäßig gekämpft, dass es an widerlichkeit heranreicht. viele mobbings finden statt aus verlustangst um den arbeitsplatz

manche arbeitsplätze sind ja auch bequem: man kann surfen und zeitweis ne ruhige kugel schieben – doch diese werden immer seltener.

ja, chronistin – nur unsereins kanns sich leisten so zu denken: alleinerzieher oder unterhaltspflichtige haben einmal zum system ja xagt, nun hat sie das system … und sie haben arbeit:sie nehmen arbeit.

alpha, 08.08 21:55

und wenn sie pech

haben wie meine Schwester, dann nehmen sie Arbeit bei einer kleinen Firma. Jetzt wartet sie schonüber einen Monat auf ihr Geld. “Die Bank ist schuld” sagt der Chef. Da kannst du dann drüber nachdenken, was tun.

Und jeder hat nicht den Nerv zu sagen ich bin stolz ich arbeite nur wenn es mir zusagt und sonst gehe ich eben Stempeln oder Sozialhilfe abholen. Es gibt auch Leute, die ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familie erarbeiten wollen und müssen.

Pech gehabt eben. manchmal.

mariong, 09.08. 09:42

marion,

ich arbeite nur wenn es mir zusagt

…wo hab ich das bloss schon mal gehört? -egal-, darum geht’s hier ganz bestimmt nicht. es geht darum, dass arbeit eine leistung ist, die erbracht wird, und nicht eine gnade, die der “arbeitgeber” gewährt. es geht darum, dass die rechte der “arbeitnehmer” rechte sind und keine geschenke von oben.

wölfin,

nur unsereins kann sich’s leisten so zu denken

falsch. siehe punkt IV. aber das ist nun mal schrecklich out, heutzutage.

Chronistin, 09.08. 09:56

 

ja ich weiß es doch

ich hatte nur gerade so eine Wut im Bauch, die Leute werden so ausgenutzt. Und ich folge Deiner Definition.

Das Wort Arbeitnehmer ist ein Fall für das Kompetenzteam.

mariong, 09.08. 11:52

das problem ist ja nur:

woanders ists auch nicht anders.

also vonwegen “sowas würde ich nicht mitmachen”, das kann nur jemand sagen, der noch nie in der medienbranche gearbeitet hat (woanders kann ichs nicht beurteilen).

das ist momentan leider die realität. schluckt es oder nicht.

es fehlt ja nicht der wille zur veränderung, sondern die möglichkeiten.

und krank sein, arbeitslos oder sozilahilfe, das sind ja auch keine lösungen auf dauer.

melamar, 09.08 09:57

medienbranche hin oder her. auch da bin ich schon durchgestolpert in meinem unsteten lebenswandel. und das war interessant und lehrreich. das letzte geben und sich dafür noch auf den kopf scheißen lassen. und das schlimmste von allem: tatsächlich sowas wie freude über die eigenen fähigkeiten zu empfinden, wenn man etwas weniger scheiße abgekriegt hat als die anderen. (dann aber gleich heftig dafür genieren). bosswechsel, und plötzlich ging’s auch anders. tja.

aber so gross ist der unterschied zu anderen branchen nicht wirklich. es gibt (fast) überall einen, der napoleon spielt, und ein rudel followers, die kuschen und hetzen.

nur war ich in den seltensten fällen eine schweigerin. und, das ist interessant, meistens steigt das ansehen bei napoleon, wenn man nicht kuscht. widerpricht, wenn man etwas falsch findet. zurückbrüllt, wenn man ungerechtfertigt angebrüllt wird. und, vielleicht noch interessanter, die followers finden das gar nicht gut, besonders die, die hinter napoleons rücken am meisten ätzen. auch wenn man unterm strich für alle etwas rausgeholt hat.

aber das ist eigentlich schon wieder ein ganz anderes thema.

Chronistin, 09.08. 10:32

ich finde es ehrlich gesagt erschütternd, wie oft der beitrag gelinkt wird. das zeigt meiner meinung nach nur, das er bei vielen vielen menschen wunden aufreisst, die sie sonst krampfhaft versuchen, zuzuhalten, damit sie nicht verbluten.

melamar, 09.08. 10:39

 

Aus dem Online-Tagebuch von Peter Pilz:

Ein Bekannter erzählt: “Neulich, am WM-Sonntag, fahre ich mit meiner Frau am Haus von Westenthaler vorbei. Er erkennt mich und ist schon da: im Leiberl der brasilianischen Nationalmannschaft. Ich frage ihn, ob er nicht ein deutsches Leiberl tragen sollte. Er verneint – die Deutschen seien ihm zu überheblich.” Weit ist es gekommen.

USA, the Land of the Free (III)

Sage mir, was du liest, und ich sage dir, ob du ein Terrorist bist…

US-Kongress droht Niederlanden mit Invasion

Das ist nun überhaupt das Schärfste.  (via we blog)

USA – the Land of the Free

… oder: der nicht-Fall Jose Padilla. Nun bin ich weit davon entfernt, die wahren Verdachtsgründe beurteilen zu können oder auch nur zu kennen. Er mag tatsächlich böse Pläne gewälzt haben oder auch nicht.

Man sollte annehmen, dass dieses mag… oder auch nicht durch Ermittlungen geklärt und in einem anschließenden Prozess erwogen und verhandelt wird. Das nennt man im allgemeinen Rechtssystem, und üblicherweise funktioniert es auch.

Aber so weit wird soll es erst einmal nicht kommen: …soll auf unbestimmte Zeit festgehalten werden, ohne dass Anklage erhoben wurde. Ein Prozess ist nicht geplant.

Auf unbestimmte Zeit. Keine Anklage. Kein Prozess. Hm.

Bürgerwehr

Wer bei der Bürgerwehr Mitglied werden will, muss sich einer Schulung durch einen Verhaltenstrainer unterziehen, sagt Initiator Alexander Lozinsek. Bei der Auswahl ist man offenbar besonders vorsichtig. Anfangs sollen nur FPÖ-Mitglieder Bürgerwehrvertreter werden dürfen, denn man müsse ja damit rechnen, dass sich linke Gruppen einschleusen wollen, so Lozinsek.

Spinn jetzt ich oder spinnen die?

Jörg und der komische Vogel

Eben war ich beim Schnitzelbräter meines Vertrauens, um die kulinarischen Details der Abendgestaltung zu klären. Im Geschäft läuft wie üblich ein arabischer Fernsehkanal. Während ich aufs Futter warte, werfe ich einen Blick auf den Bildschirm. Da sitzt Jörg Haider, resch grinsend, mit einem komischen Vogel auf der Schulter. Oder fast auf der Schulter. Das sei ein großes Interview, erklärt mir der tunesische Schnitzelexperte, aber noch könne man nichts darüber sagen, weil es eben erst anfinge. Was der Vogel damit zu tun habe, wisse er auch nicht. Ich eile nach Hause, um den Sufi meines Vertrauens anzurufen und ihn zu fragen, was er davon hält, Jörg Haider mit komischem Vogel in arabischem Hauptabendprogramm. Das kratzt ihn wenig, teilt er mir unbekümmert mit, schon gar nicht wenn das Essen auf dem Herd steht und Manchester gegen Leverkusen gleich anfängt. Übrigens sei das ohnehin alles schon bei ORF ON gestanden und werde außerdem live übertragen.  Wovon ich allerdings nichts habe, denn was an meinem PC heute grade nicht funktioniert, ist das Soundsystem. Aber der Vogel sieht, je länger ich hinschaue, umso eher einem Papagei ähnlich als einem Falken.

Das hat man nun davon, wenn man einen einzigen Tag lang nicht rumsurft.

Im übrigen finde ich, dass dem Jörgl die Umrahmung mit arabischen Schriftzeichen (wie beim Schnitzelbräter gesehen) ausgezeichnet zu Gesicht steht.

[UPDATE] – Und jetzt will er auch noch Kanzler werden.

Scientific American

The journal [Scientific American] says that a startling 45 per cent of Americans now believe God created life some time in the past 10,000 years…

Ah ja…

…das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

STANDARD: Das heißt, man kann im Ausland keinen Erstantrag auf Asyl mehr stellen?

Strasser: So ist es.

STANDARD: Wo kann man dann noch Asyl beantragen?

Strasser: Bei der entsprechenden Behörde in Österreich.

STANDARD: Und wie soll der Flüchtling herkommen – außer mit einem Schlepper?

Strasser: Das ist eine internationale, kriminelle Organisationsform geworden, die wir bekämpfen müssen.

Logik aus der Sicht des Innenministers. (aus dem Camp)

Doch logisch

Dass in unserer less than perfect World einen Mord manchmal notwehrnötig oder in Einzelfällen auch ohne Notwehr nachvollziehbar ist, macht ihn noch lange nicht “richtig”.

Abtreibung aber ist kein Mord. Eine Handvoll sich teilender Zellen in meinem Körper ist kein Mensch.

Oh, Fuck

Wieder ein Tag verschwendet an dummen Schriftkram mit Ämtern und sonstigen unnötigen Instanzen. Addieren wir noch einen halberfolgreichen Installationsversuch einer künftigen Entwicklungsumgebung; der Hop täte ja, was ich will, sogar unter Windows 2000, aber MySQL läßt mich trotz hunderter besuchter Dokumentationsseiten dumm dastehen und saublöd dreinschauen. Danke, das hab ich noch gebraucht.

Wäh. Ich fühl mich richtig überflüssig. Dazu im Radio noch Dummgequatsche anstatt Musik, und ich zu dämlich um abzuschalten. Schon recht, erzählt mir nur alles über die 22jährigen Bestsellerautoren, damit ich mich dann so richtig als Versager fühle. Interviewt sie und lasst sie pseudointellektuell über alles referieren von dem sie einen Scheißdreck verstehen. Genau so macht man Programm.

Yeah right, da hätten wir noch den Fernseher, der sagt, es ist Krieg. Wir sehen grünflimmernde Explosionen und Menschen auf der Flucht. Dazu Propagandafilme der Rüstungsindustrie, schwarze Flieger und stählerne Raketen, die in der Sonne glänzen, während sie die Sensoren ausfahren, um ihr Ziel ferngesteuert todsicher zu erreichen. Oh, und natürlich wird jeder, der jemals irgendeinen Fuß in ein islamisches Land gesetzt hat, als Experte interviewt. Der Schrott, der da zusammengeredet wird, würde hunderte Lastwägen füllen, wenn man ihn aufsammeln müßte. Da vergess ich glatt meine pazifistische Einstellung und hätte großen Spass daran dem einen oder anderen mit der Faust ins Gesicht zu hauen. Vielleicht hilft die Erschütterung, die Ganglien zu rekalibrieren, wahrscheinlich aber nicht, denn wo nichts ist, gibt es auch nichts einzustellen.

Ach, shit on it. Ich öffne ein Bier und eine Packung Chips, nee, vorher noch eine Zigarette, Tage wie dieser eignen sich nicht zur selbstverordneten Regeneration.

Wie nett, die Mitternachtsnachrichten haben noch einiges im Angebot. Einen vermuteten Anschlag mit Milzbrand-Bakterien zum Beispiel, und wenn da irgendwas dran ist, sind wir right back mitten im Katastrophenfilm. Zurücklehnen und zuschauen, Chips und Bier hätten wir ja schon bereitgestellt. Spannend genug wär es ja, nur sind die Hintergründe etwas verworren. Sag doch einer dem Regisseur, dass die Aufmerksamkeitsspanne heutzutage nicht mehr so lang ist. OK? Hier die Guten, dort die Bösen. Alles andere überfordert die Leute. Ist nunmal so. Aber spannend ist er, wie gesagt, nicht übel, der Film. Schaun wir halt weiter zu.

Was soll man denn auch sonst machen? Demonstrieren für den Frieden? Ist ja ein Megabrüller! Ich seh sie vor mir, hiesige und dortige Krieger, zwischen Kampf und Konferenz herzlich lachend über die Idioten auf der Straße. Gibt ohnehin so wenig Vergnügliches zur Zeit, da kommen diese Pausenclowns gerade recht.

Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Da sitz ich nun und schmiede an einer Zukunft, die mir hohnlachend den Perserteppich unter den Füßen wegzieht. Oh, das macht weiter nichts, aufrappeln und die blutiggeschlagene Nase putzen, das kenne ich, ist ja nicht das erste Mal. Dann nach dem besten Feiertagslächeln suchen und von vorne anfangen. Die Schwalbe, das lästige Scheißvieh, versucht sich einzumischen, da hilft nur noch die Fliegenklatsche.

Reicht das alles etwa noch nicht? Muss das sein, dass ich jetzt noch Dazed and Confused vorgesetzt kriege, einen mittelmäßigen Film mit brauchbarer Musik, der mich trotz seiner College-Brutalität schon an optimistischen Tagen viel zu gnadenlos an die Dinge erinnert, an die man mit 18 voller verzeihlicher Dummheit zu glauben pflegt? So wie Liebe zum Beispiel, oder Freiheit, oder das Leben, oder ähnlichen haarsträubenden Schwachsinn? Ey, das ist übrigens genau das, was ich an den Amis noch nie verstanden habe: Die gnadenlose Naivität, gepaart mit hirnloser Action auf Kosten anderer. Und das auch noch in der wie üblich völlig dummsynchronisierten deutschen Fassung, was bedeutet, dass man das Filmchen unmöglich anschauen kann, ohne einen Wutanfall nach dem anderen zu bekommen.

Aber was sind die Alternativen? Schlafengehen etwa? Danke nein, auf die Träume kann ich heute auch verzichten.

Was sagst du? Weinerlich? Egozentrisch? Ach leck mich doch am Arsch. Denkt ja sonst keiner an mich, denk ich halt selber an mich.

Von besorgten Anfragen nach meinem Wohlergehen bitte ich freundlichst abzusehen. Es geht mir dreckig. Und wie üblich ist morgen ein neuer Tag, und der wird für sich selber sorgen. Scheiß drauf.

Ach, und eh ich’s vergesse, an all die Idioten, die nach “bin laden funny”* suchen: Hier gibt’s weder Witze noch Bilder. Ich find den Typ nämlich nicht besonders witzig.

That’s all for tonight.

*das war ein Altavista-Link. (Anm. 2017)

Baden im Oktober

Im Oktober baden gehen, im Freien, das ist schon was Besonderes. Oben am Himmel Ballone, das Wetter ideal wohl auch für sie. Wundersame Kindersprache, dazu ein paar Stunden mit einer samstäglichen Reifenpanne. Später fließen Bier und Worte, dazu gehört noch ungehörte Musik.

Sonntag beginnt spät, mit roten Elefanten auf der Mattscheibe. Der Körper will gepflegt sein, dafür trage ich ihn in die Sauna. Das ist nett.

Jetzt fallen Bomben. Lebensmittelpakete auch? Was dran richtig ist? Oder falsch? Was wahr und was erfunden? Weiß ich nicht zu sagen. Kopf tut weh.

Unsägliches wurde gesagt, da kann man nur staunen: Wie alle, ausnahmslos alle Gäste einer Diskussionssendung sich nicht entblöden, aus Terror und Krieg Argumente für ihre innerösterreichischen Parteiquerelen zu extrahieren. Danke, mir ist schon schlecht. Da tun die Details gar nichts mehr zur Sache.

Nachtrag: Tamim Ansary über Afghanistan

“We come now to the question of bombing Afghanistan back to the Stone Age. Trouble is, that’s been done. The Soviets took care of it already. Make the Afghans suffer? They’re already suffering. Level their houses? Done. Turn their schools into piles of rubble? Done. Eradicate their hospitals? Done. Destroy their infrastructure? Cut them off from medicine and health care? Too late. Someone already did all that.”

Right. Und auch der Rest des Artikels ist sehr lesenswert. Bis auf eine Kleinigkeit. Pakistan würde den USA vermutlich weder Überflug noch Durchmarsch verwehren.

(Link gefunden bei Henso)

Wundern

Diverse Kommentare mit dem Grundton “Sie dürfen sich nicht wundern”. Natürlich ist das Unsinn. Wundern darf man sich immer. Egal ob einem die US-Bomben um die Ohren fliegen oder ob einem das Büro von Terroristen gesprengt wird. Das ist die Wahrheit des Krieges, wie heilig er auch sein mag: Auge um Auge, Zahn um Zahn – jeder Gegenschlag trifft Unschuldige, die sich anschließend wundern.

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