KategorieWeblife

…and the winner is…

Die unglaublichen Massen an Kommentaren haben die Auswahl natürlich schwer gemacht, aber nach reiflicher Überlegung erkläre ich hiermit Herrn Schlabonski zum Sieger. Meine Vermutung ist ja, dass der hintergründig um die Ecke gedachte Titel alle anderen Kommentarwilligen so eingeschüchtert hat, dass sie sich gar nicht mehr ran trauten…

„Früher mußten Sportwagen vor allem klein und leicht sein.“ Seine Kinder glaubten ihm kein Wort.

Jedenfalls: Weiter geht’s in Schlabonskis Welt!

Der Freitagstexter

Nachdem mein tatsächlich etwas vertrockneter Ohrwurm-Schmäh drüben bei boomerang auf Gefallen stieß, darf ich diesmal weitermachen. Juhu! Ich grüße meine Familie, meine Freunde und… oha, falsches Mikro! Anyway:

Der Freitagstexter ist eine in Internetjahren gerechnet bereits uralte Tradition. Die Regeln sind einfach: Es gibt ein Foto, zu dem euch, liebe LeserInnen, ein cooler Titel oder Kommentar einfallen sollte. Das gilt bis Dienstag, 24.7. um Mitternacht. Am Mittwoch wähle ich dann, ganz subjektiv und ohne Einspruchsrecht, den Siegerkommentar. Und der oder die glückliche Bloggerin darf dann nächste Woche weitermachen. (Angeben der Blogadresse nicht vergessen!)

Ausführlichere Regeln und einen kurzen historischen Abriss gibt’s beim Wortmischer in der Gedankenschmiede. Aktuelle Entwicklungen auf Twitter.

Aber genug der Worte, hier kommt das Foto! (mit freundlicher Genehmigung des abgebildeten Flyingsufi)

Ich freu mich auf eure Ideen!

Kein Text (Journal #78)

Ich möchte gern so vieles über vieles schreiben, aber es passt hier nicht rein. Ich brauche wieder ein heimlicheres Weblog, denke ich nicht zum ersten Mal, aber die Zeiten sind halt irgendwie auch vorbei. Die Zeiten, in denen noch nicht jeder Account mit einem Realnamen vernetzt war, in denen alleine die Texte mit den vertrauten Nicknames den Weg durch die Nacht erleuchtet haben. Als ein Text noch für sich leben durfte, ohne den Kontext all der persönlichen Beziehungen rundherum. Das Internet hat sich verändert, ist zur Marketing- und Egomanie-Maschine geworden, und natürlich muss man ehrlich genug sein,e einzugestehen, dass man daran selbst mitgebastelt hat.

RSS ist nicht tot!

RSS News: Dave Winer bastelt an einem neuen Tool, einer Feed-DB quasi, und Wired ruft ein Revival aus

Asoziale Feeds

Die Algorithmen nerven, ich will die Chronologie zurück!

Ich auch!

Des Bloges neue Kleider

Als ich neulich einem befreundeten alten Web-Hasen verriet, dass ich wieder mal an einem neuen Layout für mein Blog bastle, war der völlig entsetzt. „Neues Layout? Aber was ist mit deinem Branding?“, fragte er vorwurfsvoll. Mit meinen Erklärungen erntete ich nur weiteres Kopfschütteln, aber ich finde nun einmal, dass mein persönliches Blog kein Branding braucht. Mich hier Jahr und Tag auf ein und dasselbe Theme zu beschränken wäre so, als würde ich tagaus, tagein immer die gleichen Klamotten tragen. Und während ich im Hintergrund an dem einen, dem allumfassenden Layout bastle, das ALLE meine Seitlein auf ewig branden soll (es wird vermutlich nie fertig werden, denn man kann zB eine Literaturseite nicht ins gleiche Kleid stecken wie eine Fotoseite, so sehr man sich auch bemüht), merkte ich, dass ich schon wieder zunehmend weniger Lust hatte, mein Weblog zu befüllen oder auch nur selber zu besuchen, weil mich die Optik einfach nicht mehr angesprochen hat.

Mit dem einen, dem allumfassenden Layout im Hinterkopf (das ich von Grund auf selber entwickle, und zwar schon zum dritten Mal, weil sich sowohl mein Geschmack als auch die WP-Technik schneller ändert als ich fertig werde) wollte ich hier selber nicht allzu viel machen, sondern nur ein schnell fertiges Theme draufpappen, damits halt wieder ein paar Monate Spass macht. Ein klassischer Fall von 2 Tage lang „Nur noch schnell diese eine, kleine Stil-Anpassung“… tja. Jetzt bin ich zufrieden. Fürs erste. Wobei ich nicht glaube, dass das Blog dieses Outfit sehr lange behalten wird, aber was weiß man schon – die letzten 3 waren für die Ewigkeit gedacht und dann doch sehr schnell langweilig, vielleicht ist es ja diesmal umgekehrt.

Der Haken an der Sache ist, dass so ein 20 Jahre altes Blog, dessen Inhalte ich über 4 Systeme & 3 Domains hinweg exportiert, importiert und dabei manches Mal aus Ungeduld nur halbgar portiert habe, etliches an Styling-Informationen mit sich bringt, mit dem so ein neues Theme gar nicht rechnet. Aber das werde ich nach und nach anpassen, wie bei den letzten 17 Änderungen auch. (Oder eben nicht :D)

Anyway, immerhin bleiben diesmal die Permalinks erhalten. Ist ja auch was wert, für die Chronistin sogar ziemlich viel.

 

UPC und die ORF-TVthek – was ist da los?

Als Mensch ohne Fernsehgerät schaue ich mir gerne die Nachrichten online in der TVthek an. Das funktioniert im allgemeinen gut, aber in den letzten Tagen ausgesprochen schleppend. Lies: 30 Sekunden Stream, 15 Sekunden buffern. Nicht so gut für Wahrnehmung und Nerven.

Anfangs dachte ich, es läge an dem hohen Traffic, den ich selber verursache – schließlich hatte ich mir zu Weihnachten ein neu aufgesetztes System geschenkt, und etliche Backup- und Cloud-Tools hatten durch die Änderungen einiges hin und her zu schaufeln.

Die Lags hielten allerdings an, als auch das letzte Tool Vollzug gemeldet hatte. Ich wunderte mich ein bisschen, hatte aber genug Anderes zu tun, um nicht ernsthaft darüber nachzudenken. Vielleicht sind es ja die Nachbarn, die feiertäglich ihre Film- oder Pornobibliothek aktualisieren. Oder die Bewohner der neu gebauten Häuser nebenan haben alle zu Weihnachten einen UPC-Anschluss bekommen. Oder…

Am Abend eines langen Tages warf ich gewohnheitsmäßig Netflix zur Strickbegleitung an, und siehe da: Es streamte fröhlich vor sich hin. Was mir auch erst nach einigen verstrickten Reihen auffiel. Ich legte das Strickzeug beiseite und testete ein Video aus der TVthek. Es … hing …. nach … jedem … Satz.

Ich testete andere Streams, 3Sat, ServusTV, Amazon Video, Youtube. Alle liefen problemlos.

Ließ einen Speed-Test meine Internetverbindung prüfen. Up- und Downloadgeschwindigkeit entsprechen meinem Vertrag, keine Auffälligkeiten.

Ich nahm meinem Handy das WLAN weg und schaute mir die ZiB2 live über das 3-Netz an. Keine Verzögerungen. Ich rief zum Vergleich denselben Livestream am PC auf und … sah … wieder … mehr … Buffer-Symbol … als … Stream.

Jetzt bin ich ratlos. Hat jemand eine Erklärung? Oder ähnliche Erfahrungen?

Update nach diversen FB-Tipps: Andere Browser haben nicht geholfen, übers Handy im WLAN zickts auch. Muss wohl doch mit UPC reden.

Update II, 30.12.: Es ist erstaunlich.

Und sonst so? Woche 6/2017

Politisches

Würd ich ja lieber ignorieren, aber wegschauen ist auch keine Lösung. Was der leider nicht harmlose, skurrile US-Präsident Tag für Tag so treibt, sammelt und kommentiert Oliver Grimm in der Presse

Zu Hause ist es leider kaum besser. Burka-Verbot, Einschränkung der Demostrationsfreiheit und mehr Überwachung. Na Hauptsache, das Kreuz im Klassenzimmer bleibt unangetastet…

Optisches

Wunderbare s/w-Fotos aus den Nebelwäldern Indonesiens 

Shutterstock: 6 Photographers making weird food look good  (So „weird“ ist das Futter gar nicht, aber die Fotos sind trotzdem cool)

Musikalisches:

Hmmm…: Bob Dylan singt Americana. Hoffentlich nicht zu viel Sinatra dabei.

Vermischtes:

Nach Jahren wieder einmal eine Werbung, die pfiffig rüberkommt (und kaum nervt)

Die Giulia Quadrifoglio – Teaser

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Oh, und: die Hippies werden auch langsam alt… :)

Und sonst so? Woche 5/2017

Optisches

Ich versteh zwar kein portugiesisch, aber die surrealistischen Träume von Jacek Jerko brauchen keine Erklärung.

Literarisches

Doron Rabinovici plaudert wunderbar über Wiener Kaffeehäuser. (gefunden bei Frau Kaltmamsell)

Patti Smith erzählt, unter anderem davon, wie sie einen Song schreibt.

Politisches

Die Frauendemos nach Trumps Angelobung waren beeindruckend: In ihrer Masse, ihrer friedlichen Art und Einigkeit. Denjenigen, die uns erzählen wollen, dass Feminismus und der Kampf für Frauenrechte überholt wären, hat Dina Leygerman (sleep.eat.write) einiges zu entgegnen: You are not equal. I’m sorry. Das bezieht sich auf die Situation in den USA, aber auch bei uns bleibt noch reichlich viel zu tun.

Und während mein Real-Life-Umfeld sich eher in Beschwichtigungen übt, hörte mein Internet-Umfeld Trumps Antrittsrede Rede ähnlich wie ich.

Oder anders ausgedrückt…

Musikalisches

…muss unter diesen Umständen auch politisch sein. Moby! (Hintergrundgeschichte)

Moby & The Void Pacific Choir – Erupt & Matter (Official Video)

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…und sonst so? Woche 2/2017

Optische Beglückungen:

Erster Eintrag in der 2017er Music Watchlist:

The Arcs – Put A Flower in Your Pocket [Official Music Video]

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Im übrigen gehts mir grad genau so:

Und sonst so? Woche 36/2016

Gelyrikt: Augustmond VollHalbLeer

 

Großes Twitter-Kino: News vs. textlicher Aktionismus mit DI0RAMA-Anmerkungen

wolf-sargnagel

Und sonst so? Woche 33/2016

Erwähnenswertes aus dem eigenen und anderen Netzen

Der Dorian probt schon mal für herbstliche Auftritte

Skizzen aus dem Proberaum

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Der Sommer kann zwar nicht heiß, aber Wolkenkino kann er. 

Wolkenkino

 

Der Herr Sufi hat schon mal die Airpower vorinspiziert:

Air Power 2016


emMBee lyrikt Sommerleicht(er).


TAZ: Total nette Nachbarn, diese Nazis.

 

Tschüs, Instagram!

20160605_112315Ich könnt jetzt sagen, es ist gerade für mich als „Netz-Chronistin“ einfach unerträglich, wenn die chronologische Ordnung der Bilder nicht einmal mehr optional verfügbar ist (sogar das „böse“ Facebook hat einen Button für neueste Beiträge!). Oder ich könnte sagen, es ist mir zu blöd, schon wieder ein neues Plugin zu suchen, das meine Bilder halbautomatisch ans Blog durchreicht. Aber das sind in Wirklichkeit natürlich Dinge, die man lösen oder an die man sich gewöhnen könnte. Wenn man wollte. Wie man sich ja laufend an die vielen Veränderungen gewöhnt, die das Netzleben nun mal so mit sich bringt,  manche gut, andere weniger, life happens & so does web.

In Wirklichkeit ist es allerdings weniger die Veränderung an sich, die mich aus dem Bilderstrom vertreibt, sondern vielmehr die immense Arroganz, mit der Instagram die Änderungen an Timeline und API trotz aller Proteste als nutzerfreundliches Feature verkaufen will. Anstatt als Köder für mehr zahlende Werbekunden, die sie nun einmal ganz deutlich sind.

Meine Bilder sieht man in Zukunft auf Flickr, auf 500px, auf eyeem oder direkt auf Sturmpix.

Edit: Entscheidung später revidiert.

 

Once upon a time in the Web

Während ich langsam, aber stur und beharrlich, die alten Beiträge aller meiner bisherigen Seitlein wieder online bringe (es steht 2655 (online) zu 1520 (noch offline)), stolpere ich immer wieder über Links, die schon lange nicht mehr das linken, was ich einst verbreiten wollte. Irgendwie macht mich das traurig, die schmutzig vermüllte Wüste aus 404-Seiten, Domainparkern, Auf-Grindige-Werbung-Umleitern und Domain-Nicht-Vergeben-Notizen, die sich dort ausbreitet, wo man seinerzeit auf blühende Wortlandschaftenund und einen Sternenhimmel voller Tag- und Nachtgedanken zählen durfte.

Wo sind sie alle hin, frage ich mich, während ich versuche, zumindest die mir liebsten Texte über die Wayback-Machine wiederzufinden, was oft genug auch nicht gelingt. Gut, eine Handvoll wunderbarer Menschen hat man behalten, man liest sich, auf Twitter, auf Facebook, leider nur noch recht vereinzelt in Blogs. Aber die anderen, die klingenden Künstlernamen, die sphärischen Gestalten, die strahlenden Geschichtenerzähler ungezählter dunkler Nächte, wo sind sie geblieben?

Es wächst eine Sehnsucht nach dem Netz der frühen Tage, als es wie ein unerforschter Ozean „da draußen“ lag und man von Insel zu Insel segelte, ohne Google-Kompass, ohne Facebook-Lautsprecher, und trotzdem irgendwie immer genau das fand, was gerade passte – ob man es nun gesucht hat oder nicht.

Das Wollen & das Sollen

Eigentlich wollt‘ & sollt‘ ich ja heute Nachmittag ganz etwas anderes machen. Aber dann, wie das so passiert, hatte ich plötzlich eine Vision. Nach ein paar dahingedümpelten Jahren wusste ich plötzlich ganz genau, wie das lange mal eben so mitgeschleppte Sturmpix.com aussehen soll. Weiterlesen

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