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Knapp daneben ist auch vorbei

Wie alle Webworker beschäftige ich mich seit Anfang des Jahres mit der DSGVO, und obwohl sich der undurchdringliche Dschungel durchaus gelichtet hat, gibt es dabei so einiges, was sich nicht wirklich erschließt. Die schwierigste Frage ist, ob man das Ding überhaupt braucht. Im Grunde müsste ich hier ja gar nicht (hab ich mir sagen lassen), weil privates Blog –  andererseits könnten hier irgendwo noch ein paar gammelige alte Amazon-Affiliate-Links herumhängen, mit denen ich vor Urzeiten einmal ein paar Cent verdient habe, und dann, so hat man mir gesagt, könnte man schon als kommerziell eingestuft werden. Von anderer Seite wiederum habe ich gehört, dass allein die Tatsache, dass ich hier manchmal von meiner Arbeit erzähle, schon genügen würde,  um als kommerzieller Betreiber eingestuft zu werden. Beides ist natürlich völliger Schwachsinn und mehr als nur knapp daneben, aber so ist das wohl, wenn alte Analogmenschen Gesetze für das, *räusper*, brandneue Internet machen.

Hat man die Grundfrage einmal beantwortet, ist es aber gar nicht mehr so schwer. Also, wenn man bereit ist, wie ein Zirkuslöwe durch irgendwelche nicht unbedingt brennenden Reifen zu springen, und mit Hinz und Kunz analoge (!) Verträge abzuschließen, in denen steht, dass die (also zB Google Analytics) eh ganz brav sind und die gesammelten Daten ganz bestimmt nicht für irgendwelchen Blödsinn einsetzen. Ha! Was für eine wunderbare Welt, in der wir den Großkonzernen so vertrauensvoll gegenüber stehen!

Nur habe ich wenig Lust, für dieses kleine unbedeutende Bloggerl hier Verträge auszudrucken und herumzufaxen oder gar per Snail-Mail zu schicken. Und da ich mich nun einmal beschlossen habe, mich im Zweifel für die Datenschutzerklärung zu entscheiden, habe ich einfach alles rausgeworfen, was einen solchen Vertrag erfordert hätte. Tschüs, Analytics, meine Besucherzahlen sind seit Jahren ungefähr gleich geblieben, und Ausnahme-Spikes führen eh nur zu Zeitverschwendung, wenn man recherchiert, woher die kommen könnten (vielleicht such ich mir ein heimisches Analysteool. Irgendwann). Tschüs, Like- und Share-Buttons, ich weiß, man könnt auch cookie- und datensammelfrei einfache Links verwenden, aber die Anzahl der über die Jahre gesharten Beiträge rechtfertigt den (eh minimalen) Aufwand nicht. Tschüs, Kontaktformular, klickts halt Email-Links, übers Formular ist eh nur Spam reingekommen.

Zuerst hat es tatsächlich richtig Spass gemacht, den ganzen Scheiß rauszuhauen, um wieder schlanker zu bloggen (und mich damit hier, mehr oder weniger privat, ganz anders zu verhalten, als meinen Webkunden gegenüber, die natürlich die volle Funktionalität brauchen). Aber dann stolperte ich in eine Falle, die ich auf den Kundenseiten nicht erkannt hatte, weil dieser Fall dort nicht vorkommt: Eingebettete Inhalte. Was nun!?!

Youtube-Videos, Soundcloud-Sounds und ähnliches Zeug, vielleicht sogar die untereinander verlinkten eigenen WP-Blogs? Raushauen will ich diese Sachen auf keinen Fall. Der Textvorschlag aus der WP-Schmiede ist aber definitiv zu schwammig. Bei meinen Recherchen stieß ich auf NOCH EIN PROBLEM, das ich trotz aller Beschäftigung mit dem Thema gar nicht auf dem Radar hatte: Google Fonts.

Das ist so der klassische Fall, wo sich der Wiener hinstellt und ein genervtes Oidaaa! von sich gibt. Jo eh, es gibt Lösungen. Und jo eh, ich werde sie umsetzen. Aber, verdammtnochmal, könnte dann bitte irgendwann einmal einer ein bisschen Hirn vom Himmel regnen lassen?

Es ist nämlich so, und jetzt komme ich zum Titel zurück: Knapp daneben ist auch vorbei. Nicht kleinen Bloggern, KMUs und Einzelunternehmen müsste man die Verantwortung für die Datensammelei aufdrücken, sondern vielmehr den gottverdammten Konzernen, die diese Daten sammeln und natürlich auch gewinnbringend verwerten.

Nicht in den Vorträgen und Seminaren zum Thema, nicht beim Stöbern im Netz und auch nicht beim Umsetzen für meine Kunden, sondern erst in diesem Moment ist mir aufgegangen, was für eine himmelschreiende Ungerechtigkeit der ganze Scheiß eigentlich ist. Anstatt denen, die Schindluder mit unseren Daten treiben, ebendies zu verbieten, fordert man Transparenz auf einer Ebene, deren Vertreter in den meisten Fällen selber nicht die geringste Ahnung davon haben, was da eigentlich passiert.

Die DSGVO ist in ihrer aktuellen Ausprägung ein geradezu unglaublicher Ausdruck vom Unverständnis und von der Hilflosigkeit der Gesetzgeber gegenüber den Realitäten im Netz. Und zudem ist sie ein Manifest all dessen, was in den letzten Jahren im Internet, in unserem wunderbaren, bunten, freien Internet der unbegrenzten Möglichkeiten schiefgelaufen ist.

Dave Winer hat das kürzlich schön gesagt:

We should start an „Angry Founders of the Internet“ social club to discuss what the fuck happened and how can we tell people about the magic that underlies the crapware that the bigco’s are shoveling at us. It really is beautiful and amazing in there.

Amazing, das war das Internet einmal und das ist es in vielen Bereichen immer noch. Es wird einfach Zeit, dass Menschen die Verantwortung für Gesetze und Regeln übernehmen, die die Materie verstehen.

100 x 100 (50)

Ein freier Samstag ist so eine Sache. Man, oder zumindest ich, hat einen Haufen Ideen und vielleicht sogar Pläne („aufräumen“, „fotografieren gehen“, „endlich mal wieder Freunde treffen“), aber ehe man sichs versieht, ist die unendlich lange Freizeit schon wieder dahingeschrumpft und man (oder zumindest ich) ist vom Bildschirm wieder mal nicht weggekommen. Heute hab ich dafür immerhin etwas vorzuweisen: Die Sturmwarnung erstrahlt in neuem, hoffentlich lang anhaltendem Glanz, minimalistisch und textzentriert. Eigentlich wollte ich ja ( der Blick schweift über Schreibtischchaos, ungewaschene Wäsche und Küchenchaos, vermeidet es aber, auf die ToDo-List zu treffen)… aber morgen ist auch noch ein Sonntag.

Des Blog(e)s neue Kleider

Falls hier tatsächlich noch jemand direkt vorbeisurft und sich fragt, warum das Blog jeden Tag 2x anders ausschaut: Ich kann mich grad nicht entscheiden. Nach einer hackerbedingten Neuinstallation war mein altes Theme nicht mehr verfügbar, und aufgehoben hatte ich es natürlich auch nicht (und meine Anpassungen schon gar nicht).

Deshalb klick ich mich grad durch die Möglichkeiten und schau mir an, wo ich am wenigsten nacharbeiten muss. :)

Das Wollen & das Sollen

Eigentlich wollt‘ & sollt‘ ich ja heute Nachmittag ganz etwas anderes machen. Aber dann, wie das so passiert, hatte ich plötzlich eine Vision. Nach ein paar dahingedümpelten Jahren wusste ich plötzlich ganz genau, wie das lange mal eben so mitgeschleppte Sturmpix.com aussehen soll. Weiterlesen

CMS-Gedanken

“Mir ist da eine neue Seite passiert”, schrieb ich gestern auf Facebook, und so seltsam das klingen mag, genau so wars. Sturmpix (Edit 2018: die Seite hat mittlerweile mehrfach System und Gewand gewechselt und wird das wahrscheinlich auch wieder tun) ist online, und ich sitze zufrieden lächelnd davor und frage mich, warum das so ist.

Die Domain hatte ich schon gute eineinhalb Jahre herumliegen, und ich wollte sie eigentlich dazu benutzen, Fotos auch auf meinem eigenen Webspace zu verkaufen. Aber das ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Und ich mein jetzt nicht technisch – denn technisch ist es mittlerweile nahezu erschreckend einfach. Es gibt eine ganze Reihe von Software und Online-Lösungen, und man muss sich einfach nur die Zeit nehmen, herauszufinden, was am besten zu den eigenen Plänen passt. Dokumentation und Tutorials erlauben es auch blutigen Anfängern, innerhalb von ein paar Stunden kommerziell online zu sein.

Die Probleme lauern woanders, nämlich im Lizenzbereich. Was biete ich an, zu welchen Bedingungen biete ich es an, wer haftet im Falle eines Falles? Das sind die Themen, die mir letztendlich doch die Lust an der eigenen Verkaufsseite vergällt haben. Zudem habe ich keine Lust auf einen Gewerbeschein, darf demnach in Österreich nur Presse- und Kunstfotografin sein (nicht Berufsfotografin) – und wer weiß, ob ich dann ohne journalistischen Auftraggeber oder prüfende Agentur überhaupt Bilder verkaufen darf? Ich nicht, und ich habe auch wenig Lust, mich näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

Daher verwarf ich alle Testaccounts und die Idee meines eigenen Online-Foto-Businesses nach ausufernden und inhaltlich durchaus spannenden Testläufen. Die Domain, die ich aus Gründen, die zu erzählen hier zu weit führen würde, definitiv nicht hergeben möchte, könnte ja auch ein Showcase meines mehr oder weniger künstlerischen Werks sein? Ich testete wieder und freute mich dabei besonders über die Möglichkeiten von Piwigo und Koken, aber was wäre so eine Seite schon? Eine Dopplung bereits vorhandener Inhalte von mir im Netz, also höchst unnötig. Und wenn trotzdem erwünscht, auch problemlos durch das vorhandene System bespielbar.

Mitten in diese netzphilosophischen Überlegungen platzte eine Anfrage. Man hätte da ja ein WordPress, und würde gern ein bestimmtes Theme dafür verwenden, aber das wäre nicht so einfach, könnte ich vielleicht helfend eingreifen? “Mit WordPress kenn ich mich kaum aus” wollte ich antworten, aber dann dachte ich, dass ich ja aus meinen Versuchen mit Symbiostock ein ziemlich nacktes, leeres WordPress herumliegen hatte. Außerdem ist “mit xy kenne ich mich nicht aus” nie eine gute Ausrede, sondern vielmehr ein Grund, sich mit xy zu beschäftigen, finde ich. Weil wenn man immer nur das macht, was man kann, wird das Leben ja viel zu schnell fad. Ich warf also einen Blick auf das gewünschte Theme, Twenty Fourteen, klickte planlos ein Weilchen im Admin-Interface herum, und stellte dann fest: “Ey, das sieht ja gar nicht schlecht aus!”

Ein paar Plugins, CSS-Tweaks und eine Handvoll Content später war es passiert: Da stand sie, meine Seite, mitten im großen und weiten Internet – beinah so, als wär sie professionell geplant und entwickelt. Nur widerwillig unterbrach ich meine neu gefundene Passion, um den initiierenden Fragestellern wie gewünscht weiterzuhelfen – aber das war nur fair, schließlich wäre ich ohne sie nie auf diesen Trip gekommen. Dann wandte ich mich wieder meinem neuen, funkelnden Baby zu.

Als ich so beim Herumklicken dachte, es wäre schön, wenn die Bilder in den Posts als Overlay aufgingen und nicht in einer neuen Seite, da hatte ich den intensivsten Aha-Moment. Ich suchte gerade in meinen Aufzeichnungen nach dem passenden Script, als mir aufging: Moment, das ist WordPress – gibts da nicht ein Plugin dafür? Und es gab. Installation und Einrichtung kosteten mich 7 Minuten, und die Bilder poppen mit zart gerundeten Ecken über dem Inhalt auf. Außer, sie sind anderweitig verlinkt. Genau wie ich es wollte. Wie lange hätte es gedauert, das handgecodet zu implementieren? Mit designtechnischen Überlegungen, notwendigen Browsertests, unnötigen Tippfehlern und folgerichtigen “Kopf-Tisch”-Momenten sicherlich zumindest eine Stunde.

Und hier schlage ich den Bogen zum Titel dieses Eintrags. Ich liebe Code, das Tüfteln und das Basteln und die Individualität. Ich liebe aber auch den Content und die Möglichkeit, in ein paar Minuten alles nach “da draußen” zu blasen, was da draußen sein soll. Würde man von mir verlangen, mich für eins der beiden zu entscheiden, ich würde vermutlich unentschieden weinend zusammenbrechen. Unterm Strich stehe ich daher etwas verständnislos vor meiner eigenen Begeisterung: Ich und Klickibunti-Wordpress? Echt jetzt? – Aber, was soll ich sagen? Das Ding funktioniert!

Vielleicht ist es ja ein bisschen wie beim Autofahren: Man sollte schon wissen, wie man den verdammten Reifen wechselt, oder wo der Deckel zum Ölbehälter sitzt und wie er aufgeht. Aber deshalb muss man es noch lang nicht jedes einzelne Mal selber machen. Oder?

Es ist gar nicht so einfach

…das mit dem Wiedermehrbloggen. Wobei ich ja für den heutigen Tag eine ganz nette Geschichte im Kopf hatte, vom Ausschlafen wollte ich erzählen und von dem Glücksgefühl, das sich morgens einschleicht, wenn kein Wecker läutet, wenn Körper und Geist ganz alleine auf die Idee kommen können, aufstehen zu wollen. Aber dann war ich erst einmal mit meiner Computer-Neuinstallation beschäftigt, dann mit Administrativem zu meinem – endlich fertigen! bald ankommenden! – neuen Buch, dann mit einem bald fälligen Artikel, dann wollte ich doch noch ein bisschen Sonne erleben, bevor sie wieder weg ist, dann war die Wäsche aufzuhängen, dann hatte ich langsam wirklich Hunger und musste etwas dagegen tun, dann war mir noch was zu dem Artikel eingefallen, dann bastelte ich an der Optimierung meiner ToDo-List herum, dann wollte ich doch zumindest einmal am Tag die Nachrichten sehen, dann erst kam ich zum geplanten Story-Reaktibieren, dann fiel mir ein, dass ich auch auf diesturm.com noch ein bissl was tun wollte, um meine Arbeitsproben in Zukunft schneller und einfacher verlinken zu können, dabei habe ich mich kurz im Stylesheet verloren, und, verdammt, schon ist es wieder 23 Uhr.

Mal sehen, ob’s mir morgen besser damit geht. Der Blick aufdie ToDo-List sagt: Nein.

Zu viel gelayoutet in letzter Zeit?

“Ich fühl mich heut so bauhaus.”

Vollautomatische Kommunikation

Eben auf eine Email eine Abwesenheitsnachricht gekriegt – mit dem Zusatz, dass der Absender eine Empfangsbestätigung wünscht, wenn die Nachricht ankommt. Kurz überlegt, ein veritables Bounce-Fest zu veranstalten, dann aber doch darauf verzichtet.

Videotutorials – Nein Danke!

Die nicht mehr so ganze neue Form der Userbelästigung beginnt sich tatsächlich auch hierzulande durchzusetzen – und nervt mehr und mehr. Besonders dann, wenn sie als einziges und ausschließliches Mittel der Information dient. Die Gründe, warum das absoluter Mist ist:

1.) Text ist flexibler. Der Benutzer kann Informationen “überspringen”, die er schon hat/nicht braucht, und kann einen Satz zweimal lesen, wenn er wichtig ist.
3.) Text ist teilbar. Ein 10-Minuten-Video anzuschauen, weil es ein Detail an Information enthalten könnte, das mich interessiert, verschwendet 9 1/2 Minuten meiner kostbaren Zeit.
2.) Text ist dauerhafter. Im Zeitalter der permanenten audioakustischen Berieselung wird solcherart aufbereitete Information nicht wirklich “wahrgenommen” sondern zieht irgendwo am Rande des Bewusstseins vorbei.

Wobei mir, während des Schreibens, erst auffällt, dass ich eigentlich Tutorials an sich nervig und überflüssig finde. Wenn ich zB ein GMail-Konto über mein Mailprogramm abrufen möchte, brauche ich eine handvoll Informationen: Protokolle, Servernamen und Ports. Könnte man locker in einem kleinen Kästchen unterbringen. Tun sie das? – Nein. Stattdessen muss man das gewünschte Programm auswählen und sich durch seitenlange Screenshots scrollen. Gnah. Bei einem anderen Mailprovider muss ich mir gar ein .pdf herunterladen, um an die Daten zu kommen – ein .pdf, das natürlich je Emailprogramm verschieden ist und, wie könnte es anders sein, aus seitenlangen Screenshots besteht.

Erinnert mich an den Support meines Access-Providers:
– “Können Sie mir die IP- und DNS-Nummern durchgeben, bitte? Ich hab mein System neu installiert und die Einstellungen verloren.”
– “Welches System?”
– “Win XP”. (ist doch völlig egal)
– “Drücken Sie den Startknopf und wählen Sie ‘Einstellungen’…”
– “Ja, da bin ich schon. Ich brauch nur die Zahlen.”
– “Nein, drücken Sie Start, Einstellungen, Systemsteuerung…”
– “…Netzwerkverbindungen. Ich Weiß. Ich habe das Fenster bereits vor mir.”
– “So geht das nicht, sie müssen schon tun, was ich Ihnen sage!”

Da hilft gar nichts, nur ein “Ja” zu jedem “Drücken Sie…”, bis der Support-Telefonist endlich auch bei dem Fenster landet, das ich schon die ganze Zeit offen habe.

Nun bin ich ja selber auch Support und weiß, dass es nicht immer einfach ist – aber in den allermeisten Fällen lässt sich die technische Vorbildung des Fragestellers (und damit der benötigte Detailliertheitsgrad der Antwort) bereits an der Problembeschreibung ablesen. Wer mehr (Informationen) braucht, kriegt gerne mehr, aber präzise Fragen lassen sich auch beantworten, ohne bei Null (und Eins) anzufangen. Alles andere kostet überflüssig Zeit auf beiden Seiten.

Die zwangsweise Über-Tutorialisierung der Techwelt dagegen ist eine Art positiver Diskriminierung der absichtlich Ahnungslosen, die das demonstrative Nicht-Verstehen zu einem allgemeinen Standard erhebt.

Kaum zu glauben

Es gibt immer noch Leute, die ihre Texte als .gifs ins Netz stellen – und sich dann wundern, dass die Suchmaschinen sie nicht finden.

Ich sollte es ja besser wissen

…als euch ein bestenfalls 2/3-fertiges Layout vor die Nase zu setzen, das nichtmal den geringsten Crossbrowser-Test hinter sich hat. Aber im privaten Raum kann man auch Mal was objektiv falsches tun – und, um ganz ehrlich zu sein, ich konnt’ das alte einfach nicht mehr sehen.

Einige Fehler sind mir bekannt, werden in den nächsten Tagen ausgebügelt. Aber wenn euch etwas auffällt, sagt es ruhig. :)

Zwischenmeldung
Himmel, ich hasse es, ein schönes, sauberes, validierendes Stylesheet nur wegen IE6 zu verwässern. Mal ganz abgesehen davon, was das unnötige Zeit kostet…

Zwischenmeldung 2
Je nu, das reicht für heute. IE6- Besucher (immerhin noch 32% nach meinen Statistiken) sehen zwar jetzt alles, aber seltsam verschoben. Ich hab eine Idee, worans liegt, aber heute keine Lust mehr. Check back next week! Opera passt auch, bis auf einen fehlenden Abstand (was da wieder los ist?), und alle Apfel-Surfer dürfen mir gerne ihre Eindrücke mitteilen. Falls sie das hier lesen können. Hm.

Out of the Matrix

Ein paar Stunden in meiner ganz privaten Hochkonzentrations-Denkfabrik, mein Kopf tickt im Takt der Prozessoren, nichts existiert außer den unsichtbar leuchtenden Bahnen zwischen Monitor und Hirn, alles reduziert auf die glasklare Unzweideutigkeit binärer Aktion und Reaktion. Sauber.

Dann raus: Kaffee fehlt. Muss zweimal blinzeln angesichts der materiedichten Realität um mich; Häuser, Straßen, Autos, Menschen: So überwältigend wirklich, dass mir schwindlig wird, beinah.

Preis- und Wertgestaltung

Es ist ja so eine Sache, das Festsetzen der Preise für Dienstleistungen, deren Wert nicht eindeutig geregelt ist. Was kostet zum Beispiel “so eine Homepage”? Wenn ich eine anbiete, schaue ich mir zuerst an, was der Auftraggeber will, was er braucht (2 Dinge, die nicht immer übereinstimmen), schätze den Aufwand an Stunden, multipliziere mit angemessenem Stundensatz und schreibe demnach mein Angebot. Andere machen das offenbar anders – jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass ich mit meiner Methode jemals auf € 250.000 kommen würde. Zumindest nicht für ein Projekt. Na, egal.

Heute jedenfalls flattert mir ein Spam in den E-Postkasten, der eine Mezzie sondergleichen anpreist: Ein Favicon für “meine” Homepage – um sagenhafte € 69,- ! Na, ist das nicht ein Schnäppchen? Grade Mal ~27 Cent pro Pixel, ja muss man denn da nicht zuschlagen?

(Ey, falls wirklich jemand ein Favicon braucht – ich mach’s euch gern für € 68,- – falls ich grade Zeit habe. ;) )

How to Drive your Website Developer Insane

How to Drive your Website Developer Insane

3) Talk about how you’d like a complicated splash page for the site. Tell the developer you want anyone who tries to skip over the splash page immediately re-directed. Use the phrase “flash intro” and “no skip button” with a smile and pretend like you know what you’re talking about. Shoot down any proposal that does not include a splash page. Offer a tissue when the programmer starts to cry.

…mehr auf alwaysstock.net

Übrigens…

…weil ich heute gefragt wurde & in letzter Zeit ohnehin viel darüber nachgedacht habe: “Das beste CMS” gibt es nicht. Es gibt nur das jeweils beste CMS für diesen oder jenen Einsatz-Zweck.

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