Fast ein Sommertag

Rasenmähend, stundenlang dieses ungeeignete Elektrogerät über die viel zu hohe Wiese spazierengeführt, bis er schliesslich, eigentlich knapp vor dem Ziel, erschöpft aufgab.

Nicht, dass ich nicht auch erschöpft gewesen wäre. Aber ich hätte dieses letzte Viertel vom Garten noch fertiggemacht. Ganz bestimmt. Wenn mir das Ding (der Rasenmäher) nicht unter den Händen zusammengebrochen wäre.

Passte aber grad ganz gut: Der Sufi war ohnehin schon ganz nervös, weil er ins Cafe Storch wollte, wo sie die riesige Videoleinwand haben und freundlich genug sind, den Sufi die ran-Bundesliga anschauen zu lassen.

Naja, 2 Biere später wissen wir’s: Schalke wäre beinahe Meister geworden. Beinah. Schade, irgendwie.

Danach im letzten golddurchwirkten Sonnentageslicht zu den Wundschuher Teichen, und dort ist Ruhe von den Menschen, und was für ein Konzert: Vögel, Frösche, Fische die springen und schmatzen, dazu der Teich, der langsam, ganz langsam zur Ruhe kommt und den Wald, den Tag spiegelt in seiner wellenbefreiten Oberfläche.

Klar muss man da noch ein Bier trinken, die Seekneipe ist eine GAK-Hochburg, wie’s scheint, aber was die GAK-Fans heute zu singen haben, ist mir entgangen. Stattdessen nehme ich mein Bierglas und gehe runter zur Bühne am See, dort ist es still, und ein kaltes, klares Licht liegt über dem Horizont. Dazu die Frösche, die Vögel, und ab und zu ein Fisch. Und so kann es bleiben.

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