„…ja, dann mach doch hin & nerv mich nicht!“

…hätte ich jetzt am liebsten zu einer Bekannten gesagt, die mich wegen einer simplen PC-Frage anrief, die in unter 40 Sekunden beantwortet war – und sich dann noch 14 Minuten (mir war so fad, dass ich wirklich auf die Uhr gesehen habe) darüber ausließ, wie schrecklich das alles heutzutage ist, “…ich bin ja ständig im Stress und komme zu nichts mehr, weil ich so viel zu tun hab…” Ah, ja? Aber Zeit zum Telefonieren und mir haarklein die toDo-List für Oktober zu erklären (ihre, nicht meine), die haben wir? Und eine Idee, warum es mich interessieren sollte, was der Grund dafür ist, dass der Friseurbesuch in einem anderen Stadtteil gemacht wird als die Maniküre, die haben wir auch?  – Am Ende blieb mir nur der Trick, an der eigenen Wohnungstür zu läuten und ein bedauerndes “Du, ich muss aufhören, da ist jemand an der Tür!” zu flöten.

(Der Herr Sufi würde jetzt natürlich sagen, das wäre auch direkter gegangen, aber ehrlich, ich würde nur ungern hören wollen, was der gemeinsame Bekanntenkreis dann wieder von mir halten würde. Ein Glück nur, dass es sich dabei um internetfrei glückliche Persönlichkeiten handelt.)

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