Masked & Anonymous

For good measure heute gleich noch Masked & Anonymous besucht, weil es grade im Rahmen der Viennale läuft; seltsame Rituale haben die dort. Für Restkarten stellt man sich 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an, kriegt einen blauen Zettel mit einer Nummer, mit dem (und ein bisschen Glück) kann man dann um Viertel vor Filmbeginn etwaige Restkarten kaufen. Irgendwie unnötig umständlich, oder übersehe ich da etwas? Egal, hatte ohnehin nichts Besseres vor.

Also eine müßige Stunde großteils lesend im Foyer verbracht; bin das nicht mehr gewöhnt so untätig im Offenen & werde leicht nervös dabei; da hilft der Viennale-Lolly mit dem Stier, in 4 Farben künstlichfruchtig zu lutschen. Mein Zahnarzt wird’s mir danken.

Ach ja, wir sind im Gartenbau, das einzige Kino, in dem ich mir jedes Mal denke “Ich sollte öfter ins Kino gehen”; eine der größten Leinwände der Stadt, leicht gebogen, recht ordentlicher Sound, 750 Sitzplätze. Die diversen Cinecenter sollen sich ihre kuschligen 50-Mann-Säle gerne behalten; da kann ich mir meine Filme doch gleich selber an die Wand werfen.

Egal. Sind eigentlich wirklich alle Viennale-Filme immer ausverkauft oder haben die eine Truppe, die auf Abruf eventuelle Leerplätze besetzt, um die Legende zu pflegen? Auch egal.

Der Film eine düsterbunte epische Traumlandschaft mit Frontier-Philosophie & ungesungenen Lyrics; ich etwas müde & leicht zu entführen.

Ein bisschen viel Massen für meinen Geschmack die letzten Tage, die Kinomasse erträglicher als die Konzertmasse, trotzdem froh, den Elfenbeinturm wieder zu erreichen. Einen Trackball habe ich auch wieder, nicht so gut wie mein alter, aber ich werd mich gewöhnen, gezwungenermaßen. Außerdem spiele ich mit dem Gedanken, meinen Fernseher zu verkaufen,  ich glaub, ich brauche ihn jetzt nicht mehr.

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