Musikalisch lesen

IMG_9552

[Dieser Post enthält Amazon-Partnerlinks]

Nachdem ich gestern diesen Wälzer in der Buchhandlung ums Eck entdeckt hatte und einfach nicht liegenlassen konnte, fiel mir auf, dass mein Stapel des un- und halbgelesenen Stoffs derzeit jede Menge Musik enthält.

Da ist einmal die Neil Young-Autobiografie, beim letzten Büchertausch gegen 2 Krimis erschachert. Der Althippie schreibt entspannt und im Plauderton dahin und erzählt genau so viel über Autos und Modelleisenbahnen wie über die Musik. Nicht unbedingt am Stück zu lesen, eher so kapitelchenweise, Abends, unter der Kuscheldecke zu einem Glas Wein.

Dann Patti Smiths „M Train“, ein ebook, das ich auf einer unerwartet langen Zugfahrt gekauft hatte und dann dank des unzuverlässigen Zug-WLANs trotzdem nicht lesen konnte. Weil ebooks für mich immer noch unter „unterwegs“ laufen, blieb es nach der Heimkehr ungelesen, zu unrecht, wie ein erster Blick zeigte. Das Intro eine Traumsequenz, und dann gleich auf der ersten Seite das:

I’m sure I could write endlessly about nothing. If only I had nothing to say.

Ich bin verliebt. Und freu mich, dass dieses Buch für die langen Winterabende übriggeblieben ist.

Dazu noch zwei Rolling Stone Hefte, irgendwann heuer in stressigen Tagen gekauft und danach im Wennichmalzeithab-Stapel begraben, den ich gestern sortierte.

Zwar nicht zum Lesen, aber dennoch musikalisch, das Kalendarium toter Musiker für das Jahr 2016. Wie jedes Jahr als Kreativ-Tagebuch gekauft, wie jedes Jahr mit dem Vorsatz, es diesmal nicht schon Mitte Jänner zu vergessen. Wir werden ja sehen, ob es diesmal besser klappt.

Teilen? Tweet about this on TwitterShare on Google+Share on FacebookEmail this to someone

This article was written by Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.