Nass

Draußen fällt Regen, und vor ein paar Viertelstunden noch bin ich durch die Tropfen gelaufen und habe mir gedacht, dass es früher einmal Spass gemacht hat, durch den warmen Regen zu laufen, nämlich damals, als man noch keine Angst haben mußte um all die Elektronik, die man in den Taschen mit sich herumträgt.

Und dann habe ich mich geärgert, nämlich darüber, dass ich mich von dem dummen Graffl um mein Vergnügen bringen lasse.

Und jetzt sitze ich also in der Wohnung, Fenster offen, feuchte Luft vertreibt die Tagesschwüle, die sich in meiner Dachkammer gut hält, weil ich tagsüber die Fenster nicht offenlassen kann, da die nämlich beim geringsten Windstoß zerfallen würden, und ich höre Musik, ja, immer noch die gleiche CD trotz der 3 neuen, ungehörten, die auf ihre Chance warten, es hat eben alles seine Zeit.

Und heute haben wir den Auftrag gegeben zur Vervielfältigung unserer eigenen CDs. Die Arbeit ist zur Zeit auch spannend. Und ich habe beschlossen, mir einen neuen Fallschirm (nicht einen gebrauchten) zuzulegen, und einen Termin ausgemacht, um denselbigen anzupassen.

Und dann sieht es ganz so aus, als ob ich es schaffen würde, im August 5 (in Worten: fünf!) Tage in Klatovy zu verbringen, also richtig Urlaub eigentlich.

Also alles bestens, eigentlich, und wenn ich trotz allem nicht so richtig, so ganz zufrieden und glücklich bin, dann kann es wohl nur daran liegen, dass ich irgendwie zuviel will und zuviel erwarte und wenn das so ist…

… dann ist es eben so.

Damit muss ich wohl leben.

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