Nimm deine Daten und geh!

Bluelectric zeigt sein “Mobility-Pack” (Lummaland und Thomas Gigold auch), und da ich nichts Besseres zu tun habe keine Lust dazu habe, das zu tun, was ich eigentlich sollte, mach ich das hier auch Mal.

Die Basis bildet der eee 1000H. Dass ich mich für das unter den Netbooks doch recht große Gerät entschieden habe, liegt vor allem an zwei Dingen: Der vielschreiber-geeigneten Tastatur und der großartigen Akkulaufzeit. Was hat man schon davon, den kleinsten zu haben – und dann rutschen die Finger von den Tasten und der Akku haucht nach 2 Stunden ein leises “Das war’s dann”? – Eben.

Dazu mobiles Breitband von Orange (an einem Stick, der Huawei! heißt, kann nix falsch sein) und mein USB-Stick mit den Daten, die mir für’s Netz zu sensibel sind.

Das Telefon, ein mickriges Nokia 5300, wird demnächst ersetzt – der Akku ist ausgelutscht, das Display zerkratzt, und die größte Musikspeicherkarte, die es verträgt, sind 500MB. Am iPhone, das man hier in Österreich vor Weihnachten so gut wie nachgeschmissen bekommen hätte können, stören mich 2 Dinge: Zum einen der Hype, zum anderen die zentralistische Software-Verteilung. Und der Akku soll ja auch nicht besonders sein. (Aber es liegt, muss man schon sagen, gut in der Hand….) – Ich warte Mal auf die ersten Praxistestberichte vom 5800er, dann seh ich weiter. LG hat auch ein paar nette, die sind aber meistens für das Gebotene zu teuer.

Dazu natürlich noch analoges Schreibgerät; die vielgelobten Moleskins kommen mir nicht in die Tasche, ich will ein Büchlein mit festem (nicht biegsamen) Einband. Das Ding dann mit dem einen oder anderen Sticker zu verzieren, ist eine spätpubertäre Angewohnheit, die ich mir einfach leiste. Der Kugelschreiber, in dem Fall ein uralter Ballograph, ist austauschbar, solange er gut in der Hand liegt und weich (nicht dünn und/oder kratzig) schreibt. Außerdem eine Füllfeder (nicht im Bild), für eventuelle lyrische Einfälle oder wichtige Unterschriften. Und die Alltags-Kamera, verständlicherweise auch nicht im Bild.

Das ganze passt perfekt in den (oh, die Uncoolness!) IKEA-Family-Rucksack, der mit seiner harten Schale weitere Notebook-Schutzhüllen überflüssig macht. Mit dem anzipp-baren größeren Hinterteil wird bei Bedarf ein Übernachtungspack daraus.

Damit bin ich voll arbeitsfähig – wo fahr’ma hin?

Teilen? Tweet about this on TwitterShare on Google+Share on FacebookEmail this to someone

One thought on “Nimm deine Daten und geh!”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.