Rap im Internetcafe

Draussen tobt der Sandsturm, und ich sitze im Internetcafe bei arabischem Rap und hatte endlich wieder einmal die Zeit, alles ringsrum abzusurfen. Ein bisschen muehsam, auf der arabischen Tastatur, aber man gewoehnt sich an alles. Freu mich darueber, dass es einige gibt, die uns auf unserer Reise folgen… Zirbella, magst nicht vorbeikommen? Ich glaube, das koennte dir gefallen… hier ist sogar die Landschaft reine Lyrik… Und dem Joerg wuerde nicht nur der Kaffee schmecken, sondern auch der Wuestenwind die Bazillen aus der Nase blasen!

Jaaa, Sandsturm wie schon erwaehnt, das heisst mit Springen laeuft nicht so viel. In der Frueh waren die unentwegten zwar schon oben, aber dazu bin ich zu spaet aufgestanden. Stattdessen laufe ich mit einem Beduinentuch um den Kopf durch die Gegend, damit mir der Sand nicht ueberall hineinkriecht…

Gestern habe ich doch tatsaechlich noch die Levels 6 und 7 gemacht, das heisst ich duerfte ab sofort alleine springen… Dummerweise brauche ich aber noch jemand, der mich aus dem Flieger wirft. Verstehe ich selber nicht ganz, weil wenn ich dann endlich draussen bin, macht das echt Spass…nur durch die Tuer, das ist echt der Horror. Und alle ringsrum lachen herzlich. Macht nix, bin ich so weit, werd ich das auch noch schaffen! Morgen vielleicht, wenn der Wind nachlaesst.

Heute (und natuerlich dann, wenn die Kamera im Hotelzimmer liegt), ein schoener Anblick: Von der Anhoehe herunter ueber die Palmen, hinter denen die gelblich-dunkle Schlechtwetterfront liegt… Wenn nicht gerade 17 Typen hinter mir hergelaufen waeren, die mich in ihre Souvenirgeschaefte zerren wollten, haette ich mir das eine ganze Weile lang angeschaut.

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