So here I am Again

Foto (c) Markus Reithofer
Verwirrt und müde und ganz ich und doch wieder anders. Was haben wir gelacht. Zwischen Himmel und Erde, im Sand und in der Bar. Was haben wir gelebt. Nach 14 Tagen in der Luft über der Wüste noch ein schneller Blick aufs Meer in Sidi Bou Said. Aber was bin ich müde, wir sind alle müde, der Flug aus der Wüste um halb 5 nach einer halben Nacht voll Abschiedsfeiern. Erst ist es dunkel, dann, in der Zweipropellrigen, zeigt sich mit dem ersten roten Streifen am Horizont eine Wüste unter uns, was ist denn das, Sand? Wasser? Es wird heller, und es sind Wolken. Später die ersten Terrassenbeete. Dann mehr grün. Wir landen in Tunis. Müde, lachend, laut. In einem Fenster geht die Sonne auf. Taxifahrer geschnappt und ab zum großen Blau. Da sitzen wir, still und lachend und laut, erst in einem Cafe dann am Meer dann in einem anderen Cafe, keiner will noch etwas kaufen, und dann ist es wirklich soweit. Der große Flieger wartet und schluckt uns alle, und es geht ab nach Wien. Was gibt es da zu lachen? Jede Menge. Dezimierter Haufen unterhält ansonsten stilles Flugzeug. Wie gut, wenn man jemandem in die Arme fallen kann, damit das heimkommen nicht nur traurig ist. Far off, wirklich far off. Im Restaurant muss man plötzlich zu mir “pst” sagen. Das war doch immer mein Text. Versuche, nicht zu vergessen, dass mich hier ja alle verstehen. Gelingt nicht immer. Kurz noch Duty-Free-Beute verkosten. Alles andere muss bis morgen warten. Scheiße, ist das kalt hier!

 

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