Tag 5: Stadtflucht und familiäres

Stockholm, Södra Station

Der Sonntag begrüßte uns mit Regen und doch eher frostigen Temperaturen. Die Abreise verzögerte sich etwas, weil sich ein Zimmerschlüssel nicht mehr auffinden ließ. Dann zogen wir für diesmal ein letztes Mal durch Södermalm in Richtung Södra Station. Unterwegs ließ mich der Herr Sufi in einem asiatischen Lokal sitzen, derweil er sich um Gastgeschenke bemühte. Der Kaffee dort war ein Jammertal von bundesdeutschen Ausmaßen. Nach Rückkehr wollte der Begleiter als Frostschutzmittel eine schnelle Suppe essen. Die Kommunikation gestaltete sich aber schwierig. Die fernöstliche Kellnerin sprach weder Englisch noch Deutsch, und so mussten wir es in beiderseits brüchigem Schwedisch versuchen. Was ich mir unter “Läckor” vorzustellen hatte, war mir so lange unklar, bis die Suppe auf dem Tisch stand. Ah! “Räkor”! Krabben also! Der Herr Sufi war zufrieden.

Wie die U-Bahn-Stationen in Stockholm ist auch die Bahnstation künstlerisch dekoriert. Der Pendelzug war auch Sonntag mittags ziemlich voll, erstaunlich, wenn man die leeren Waggons der österreichischen Pendants gewohnt ist. Die Ortsnamen aus dem Lautsprecher wurden mit jedem Stop etwas vertrauter, und schließlich erreichten wir Upplands Väsby wo Skipper Alfred schon wartete. Nach einem kurzen Einkauf (das geht hier auch am Sonntag ganz normal) fahren wir mit Skipper und Skipperin zum Bootsclub, um den Sir Francis auch zu begrüßen.

Skipper & First Mate

Es war das Wochenende des Krebsfestes, und das musste natürlich auch feierlich begangen werden.

Zufriedenheit und ein Sonnenaufgang im Gläschen
Krabbenhungrig
Vielversprechend
Rot & Blau

Am begeistertsten (außer mir natürlich) war glaube ich dasFräulein Smilla.

Hoffnungsfroh
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This article was written by Andrea

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