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Die Hitzewelle, die sich gar nicht so heiß angefühlt hat, unterbrochen. Regen vor meinem nach allen Seiten geöffneten Elfenbeintürmchen, kühler Luftzug zwischen den Fenstern. Davor ein Seufzerl, zwei vielleicht. Oder mehr. Die Wange rau, wovon bloß? Rau? Blau? Blue? Blues?

Ach.

„Was ist geblieben von den wilden Pferden, außer ein paar Falten unter unseren Augen?“ fragt meine eigene Stimme von ganz lang her. Aber hej! Der Stolz ist geblieben!

Ach.

Ach was, aus dem Fenster auch damit, Stolz, Holz, Großkadolz und ein paar blaue Flecken, die letzteren sind zumindest echt zartbitter verdient. Stolz! Stolz ist nur ein anderes Wort für unflexibel, und wer will das schon sein?

Kühl ist es um die nackten Schultern, aber noch darf das Fenster nicht zu. Zu hungrig bin ich nach der Wirklichkeit, die draußen herumschleicht, so ganz allein. Morgen schon kommt wieder die große Wärme und deckt alles zu, was jetzt noch kühl und klar leuchtet. Morgen schon kommt der ungewöhnliche Alltag und trägt meine Scherben in eine andere Stadt.

Morgen schon ist vergessen, was gestern noch undenkbar war.

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This article was written by Andrea

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