Traumchronik

Eigentlich keine Zeit, um viel zu schreiben, daher hier nur auto-chronistisch erwähnt:

Der alte Freund, der vorletzte Nacht in meinem alten Haus Geburtstag feierte, um “endlich mal Ruhe vor seiner Familie zu haben”, er wirkte, als hätte er nach langer harter Zeit seinen Frieden wieder gefunden. Ich kam aber nicht dazu, mit ihm zu reden, weil eine alte Nicht-Freundin sich immer zwischen uns drängte und fragte, warum ich denn “mit dem Arschloch reden wolle”. [Beim Aufwachen große Lust gehabt, die Nummer rauszusuchen um zu fragen “wie geht’s & was tut sich?”, aber Himmel, man ruft doch nicht nach über 10 Jahren irgendwo an und fragt “wie geht’s und was tut sich?”]

Das Babygirl, das ich letzte Nacht schmerzlos geboren habe; es hatte einen außerirdischen Einschlag und sprach sofort nach der Geburt in ganzen Sätzen. Es hatte einen Kratzer an der Schläfe, der irgendwie halbmysteriöserweise bereits vor der Geburt durch eine Zwirnrolle entstanden war, die sich später in meinem Rucksack wiederfand. Als ich das Baby in die Apotheke trug, um eine Salbe gegen den Kratzer zu kaufen, musste ich mich mit Händen und Füßen gegen eine Fremd-Omi wehren, die das nackte Kleine partout in eine Decke wickeln wollte, was aber tödlich gewesen wäre, weil außerirdische Babies durch die Haut atmen.

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This article was written by Andrea

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