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Ein kleiner Flusslauf trifft die geschützte Meeresbucht. Boote warten auf die Fischer. Netze wie Traumgewebe an Bord.

Wer lebt hinter diesen weißen Mauern? Wer träumt durch die blauen Läden? Kann man die Zeit vielleicht doch anhalten?

20040130_08

Den Wunsch, die eigene Anwesenheit zu dokumentieren, erfüllt die spiegelnde Hoteltür.

Wir sind hier eigentlich in Carthago, was aber auch irgendwie zu Tunis gehört.

Kinder führen Schafe an der Leine, sonntags ist ein Fest, erfahren wir, da sollen die Schafe geschlachtet werden – einstweilen werden sie noch von Grasbüschel zu Grasbüschel geführt und gestreichelt.

Den Strand entlang im Ohr das Wellenrauschen, wie nachts schon. Erst im Morgenlicht begriffen, dass das das Meer ist und nicht eine dubiose Klimaanlage.

In Tunis sind die Schalter nur noch für Katzen geöffnet.

Schon vor dem Abflug kann der aufmerksame Beobachter leicht bemerken, dass es sich bei diesen Menschen keineswegs um eine gewöhnliche Reisegesellschaft handelt.

neujahr2004

…damit verabschiede ich mich aus diesem alten, verbrauchten Jahr, in dem ich viel weniger getan habe, als ich hätte tun können, und gelobe mir Besserung.

Gleichzeitig Euch allen, den Netten und auch den nicht ganz so Netten, die allerbesten Wünsche für die nächsten 366 Tage. Möge der Schnee von Euren Futterwiesen schmelzen, möge Euch gelingen, was auch immer ihr zu vollbringen hofft; mögen euch die gebratenen Wildschweine vor die Füße fallen, mögen eure Springerhimmel immer Blau sein und die Biergläser immer voll!