Links

Es ist schon alles sehr einsichtig, was Google da im Webcomic über den neuen Browser erzählt. Tatsächlich hat mich die Lektüre in kürzester Zeit von “Nah, nicht NOCH ein Browser” zu einem fingertippenden “Willhaben! Jetzt!” gebracht. Was ja vermutlich auch Sinn und Zweck der harmlos laffigen Comic-Vortragenden ist.

Gleichzeitig ist der edukative “Sendung-mit-der-Maus”-Tonfall in Verbindung mit dem unausgesprochen präsenten “Wir sind die Guten” etwas, das sich wie eine hauchdünne dunkle Gänsehaut über mein “Willhaben” legt. Das ganze Ding hat unterschwellig etwas von einer Heilslehre.

Mein leicht zynischer Hinterkopf sieht schon eine ganze Generation von Internetnutzern bewundernd aufblicken – zu einem chromglänzenden blauen g – und gemeinsam im Chor rezitieren: “Oh großer Google, wir danken dir”.

Wer eine Verschwörungstheorie findet, darf sie behalten. (Hoffentlich empfindet der gläubige Schwarm diesen Eintrag nicht als Sakrileg.)

Ein kleiner unangenehmer Gänsehautschauer überlief mich schon, als ich über “hoodeo” las:

Mit hoodeo kann man gezielt ein neues Haus in der gewünschten Gegend suchen, in der die Nachbarschaft optimal zu einem selbst passt. In der Suche gibt man z.b. neben den Preisvorstellungen auch seinen Schulabschluss und seine Jobposition an, um die passende Gegend zu finden. (web2null.de)

Obwohl es ja in sich völlig logisch ist.