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Da-schraub-ich-die-Maus-auf,reparier-sie-und-sie-geht-wieder,fällt-mir-dabei-das-keyboard-runter:leertaste-kaputt.

Wenn die Maus nur mehr auf ca die Hälfte der Klicks reagiert, wird surfen zum Roulettespiel. Mistviech, elektronisches.

Westbahnstrecke ab rekawinkel schienenersatzverkehr wegen kupferdiebstahl. Ein einziger Bus für den ganzen Zug.

Ich sitz grad etwas verblüfft vor diesem #imZentrum. Es klingt, als wär die ganze Packelei für manche völlig normal und ehrenhaft

Der Stronach ist wie ein Zugunglück. Hinschauen ist furchtbar, aber wegschauen geht irgendwie auch nicht. #zib2

Toll: Kaum eine dreiviertelstunde Stunde suchen, und schon kann mein XP-Netbook über WLAN auf das Internet zugreifen.#sarcasm #ohwindows

/me blinzelt müde unter der Decke vor. Wer g’winnt? [Anm. d. Red.: Obama natürlich.]

Alle Kinder trinken ihren Saft – außer mir, ich will ein Bier! #Halloween

sturmwarnung: Komisches weißes Zeugs ist von oben heruntergefallen und liegt jetzt da draußen rum. Ob ich mich morgen wohl auf die Straße traue?

Zur Baustelle vor dem Fenster gesellt sich eine zweite, zwei Häuser weiter. Die Arbeiter stellen unter heftigem slawischen Gefluche das Gerüst auf. Der Kranführer der ersten Baustelle lässt in der Pause die Füße aus dem Fenster hängen und beschallt die Gegend mit schmalzigem Jugopop. Unten pfeifen sie mit. Wenn jetzt noch der Schnitzelbräter im Nebenhaus ein paar Fische für die Geruchsnote in die Pfanne wirft, dann ist es hier wie in Istrien zu Saisonbeginn.

Ein Japaner fotografiert die schwer desolaten Telefonzellen in der U-Bahnstation Südtirolerplatz. Der arabisch aussehende Zeitungsverkäufer, 2 Meter daneben: “Was fotografierst du Scheissgraffl? Wien is so eine schene Stadt, gibt genug schene Sachen zum Fotografieren!” Der Japaner lächelt freundlich nickend – und fotografiert den Zeitungsverkäufer.

Friendfeed ist down, Twitter ist down, und ich leg mich auch gleich nieder.

Für mehr ist grad keine Zeit. (Zeichenmäßig hätt ich das auch twittern können, aber ich wollt’s den Web 1.0ern auch mitteilen.)

Heute aus operativen Gründen nicht zum Schreiben gekommen, und der Tag wirkt, trotz hoher Produktivität mit teils kreativen Ansätzen, im Nachhinein ziemlich öd und leer.

Ich schätze, das sollte mir zu denken geben.