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Ich fand es eben schon sehr seltsam, als mir die Fernsehwerbung erzählte, Pol Pots neue CD wäre die Überraschung am Opern-Markt. So seltsam, dass ich mich tatsächlich umdrehte und schaute, was es dazu auf dem Bildschirm zu sehen gab. Ohne jetzt weiter nachzuschlagen: Hieße ich “Paul Potts”, ich würde mir einen Künstlernamen zulegen. Wenn das dagegen schon ein Künstlername ist… Hmhm.

Wenn jetzt das Feuerwerk halb und der Gesang ganz gefälscht waren, warum müssen dann die armen Sportler wirklich sporteln? Oder sind das vielleicht ohnehin schon geschickte 3-d Renderings?

Ich, beim Blättern nach einem bestimmten Stück Information in meinem elektronischen Notizbuch, murmle vor mich hin: Ich brauch jetzt weder schöne Männer noch Flugzeuge…
Aus dem Telefonhörer, entsetzt: Keine Flugzeuge? Bist du krank?

Wenn ein Programm es nicht zulässt, dass eine alte Version installiert wird, weil es eine neuere Version gibt, aber die neuere Version nicht mit meinem Prozessor auskommt, dann ist das Pech – für den Hersteller. Alternativen gibt’s immer. Und einen neuen Computer kauf ich mir jetzt nicht.

EM-Blogging entfällt vorerst…

Wegen akuten Projektstaus fehlt mir die Zeit zum Fernsehen-und-dabei-unqualifizierte-Kommentare-Abgeben.

Thriller für Video-Bearbeiter:

Sie kämpften um jeden Frame

Der beste Moment des Abends wars, gegen 2 Uhr früh mit REM im Ohr den Gürtel zu queren. Und das spricht nicht gegen den Rest des Abends, sondern ganz im Gegenteil.

Ein Glück, dass das Creaktiv schon zu hatte. Mein Glück.

Es gibt tatsächlich Leute, die Webseiten im Hinblick auf IE designen – und sich wundern, dass die dann in anderen Browsern “ganz anders”, oder, schlimmer, “ganz falsch” aussehen.

Wieder daheim. Bräuchte also theoretisch nicht mehr bei jedem Helikopterüberflug hektisch nach der Kamera zu tasten. (Was der Helikopter am Dienstagvormittag hektisch über der Stadt herumzufliegen hat, weiß ich aber auch nicht.)

Sie sprang auf, und es fiel ihr wie Socken von den Augen. “Aiwa, aiwa, warum hast du nicht gesungen?” – Der Mann mit dem B auf der Nase runzelte die Stirn. Als es dann noch hinter der falschen Tür hustete, gab er auf und ging davon.

Heute aufgewacht (falls man das so nennen kann, zurzeit könnte ich tagelang schlafen und auch die wachen stunden sind traumbilddurchweht), mit dem Ausruf im Ohr,

“Der Fall von Naupier”,

so wie in riesigen Lettern auf einem Zeitungstabloid, oder wie eine dramatische s/w Kinosvorschau mit Marschmusik unterlegt; nach dem ersten Kaffee sofort gegoogelt, keine Fundstelle für Naupier, dabei war ich sehr überzeugt, den Namen als Städtenamen schon mal gehört zu haben, indisch erschien mir die Assoziation.

Ich lebe! …was mir nach dem heutigen Sufi-Ritt über die verregnete bayrische Autobahn gar nicht so selbstverständlich erscheint.

Die kleinen ungesunden Freuden: Currywurst und Cola zum Frühstück.