Archive

Just for the record: Das Fenster ist offen. Die Heizung ist aus.

Wieder daheim. Bräuchte also theoretisch nicht mehr bei jedem Helikopterüberflug hektisch nach der Kamera zu tasten. (Was der Helikopter am Dienstagvormittag hektisch über der Stadt herumzufliegen hat, weiß ich aber auch nicht.)

ICH HASSE DEN INTERNET EXPLORER! *brüll*

Sie sprang auf, und es fiel ihr wie Socken von den Augen. “Aiwa, aiwa, warum hast du nicht gesungen?” – Der Mann mit dem B auf der Nase runzelte die Stirn. Als es dann noch hinter der falschen Tür hustete, gab er auf und ging davon.

Ich lebe! …was mir nach dem heutigen Sufi-Ritt über die verregnete bayrische Autobahn gar nicht so selbstverständlich erscheint.

Die kleinen ungesunden Freuden: Currywurst und Cola zum Frühstück.

So, jetzt würde ich gerne bis März durchschlafen. Und stattdessen nächsten Mai bis September keinen Schlaf mehr brauchen. Danke.

Manchmal habe ich das Gefühl, ich tauge zu nichts anderem als: Dinge differenziert wahrzunehmen.

Das riecht nicht nach Karriere.

Es ist schon sehr verwunderlich, wie schnell die diversen Probleme, Problemchen und Allatgsärgernisse völlig unwichtig werden, sobald ich mal den ganzen Tag bei offenem Fenster dasitzen kann. Ist das eigentlich normal?

Die noch ungeputzten Fenster auf, ins Tageslicht geblinzelt, warmes Gefühl in der Hand, die auf der sonnebeschienen Fensterbank liegt, und plötzlich erscheint alles nicht nur “möglich”, wie sonst auch, sondern “machbar”.

Heute sind es wieder Kreise.

Ich bin dazu übergegangen, Striche statt Kreise in den Sand zu malen. Was das wohl zu bedeuten hat?

Eine Bar, in der man vor 30 Fallschirmspringern trotz gesicherten Biernachschubs nicht mal mit Skydiving-Videos Stimmung erzeugen kann, ist keine Bar. Da können die neuen Zimmer noch so toll sein.

Ein geballter Klotz von Selbstverständlichkeiten, der aus dem Hirn fällt, kann ein ziemliches Loch in den Boden der Realität schlagen.

Manchmal wünschte ich, ich wäre du. Aber keine Sorge, ich würd’s ohnehin nicht lange aushalten.

© 2018 sturmpost

Theme von Anders NorénNach oben ↑