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Fast scheint mir, als wäre ich immer nur dann glücklich gewesen, wenn ich irgendwo fremd war: Wenn die Leute um mich eine fremde Sprache gesprochen haben.

Diese beiden Hände, ineinander verschränkt gegen den Spott der Lautwelt. Diese Träne, die nur mir gehört, weil niemand sonst sie gesehen hat. Klarer als ein Traum, schärfer als ein Foto. Nur in meinem Kopf.

Sehnsucht im Wackelbildspiegel der Lebensepochen. Wie schön es war, damals, als sie einen Namen hatte. Aber sie lebt noch. Immerhin.

Für einen guten und dynamischen Start in den mehr oder weniger jungen Morgen empfiehlt es sich, den Radiowecker nicht auf Seriös-Sender mit Langnachrichten einzustellen.

3 screens & three different pictures. too bad there is only one sound. somewhere inbetween, underneath. the fourth picture. reality. 2 different nows, 2 different yesterdays. like lovers finding each other. finally. at the and of a long sad story. under the eversmiling moon.

Vielleicht doch irgendwann schlafen gehen? Aber dann kommen wieder diese Gedanken, stählern, hartnäckig, kreisend wie Jagdflieger.

Jemand verwischt wieder einmal die Spuren. Manchmal möchte ich das auch, einfach so.

Manches ist eben in den Kittelfalten der Geschichte am besten aufgehoben. Das weiß ohnehin jeder. Nur das Fernsehen schreckt vor nichts zurück.

Eine völlig hektische Grille. Vor meinem Fenster. Genau jetzt. Mitten in der Stadt.

Viel Glück.

Wenn man den Tag ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt verbringt, still und ganz für sich, dann fühlt man sich doch etwas verarscht, wenn das Telefon genau in dem Moment läutet, in dem man unter der Dusche gerade eben das Wasser aufgedreht hat.

So weit weg schon wieder von allem, was eben noch klar und selbstverständlich schien. Ich wünschte, ich hätte einen Grund, um laut zu schreien.

Ouzo sollte verboten werden. Ich wünschte ich wäre tot. Wahrscheinlich sterb ich eh noch.