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Happiness is a warm CD.

Eben eine Ewigkeit geduscht, nur um die Spuren des ekelerregenden Parfums loszuwerden, das ich heute Nachmittag im Laden unvorsichtigerweise ausprobiert habe.

“Ich bin keine 20 mehr” ist keine wirkliche Entschuldigung. Und “Ich bin immer noch dieselbe” ist kein richtiger Trost.

Den Kampf aufgegeben: Die Heizung aufgedreht.

Ich habe Fortschritte gemacht. Rückwärts.

Gelsenstiche als Souvenir wunderbaren Wochenendes: zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Genau was mir gefehlt hat. Bilder demnächst [Vom Wochenende natürlich, nicht von den Gelsenstichen].

Wahrscheinlich zu verschnupft, um nach K. zu fahren. Genaugenommen so verschnupft, dass ich mir Patchouli anstatt Teebaumöl ins Haarshampoo gemischt habe. Grummel.

Und immer wieder dieses “Es könnte ja auch viel schlimmer sein”, das nichts anderes sagt als: Du hast kein Recht auf Selbstmitleid, DU nicht.

Schwarz-Blau revisited. Jetzt fühl ich mich aber irgendwie verarscht.

Fast scheint mir, als wäre ich immer nur dann glücklich gewesen, wenn ich irgendwo fremd war: Wenn die Leute um mich eine fremde Sprache gesprochen haben.

Diese beiden Hände, ineinander verschränkt gegen den Spott der Lautwelt. Diese Träne, die nur mir gehört, weil niemand sonst sie gesehen hat. Klarer als ein Traum, schärfer als ein Foto. Nur in meinem Kopf.

Wenigstens war 2002 ein verdammt langes Jahr

Sehnsucht im Wackelbildspiegel der Lebensepochen. Wie schön es war, damals, als sie einen Namen hatte. Aber sie lebt noch. Immerhin.

Für einen guten und dynamischen Start in den mehr oder weniger jungen Morgen empfiehlt es sich, den Radiowecker nicht auf Seriös-Sender mit Langnachrichten einzustellen.

3 screens & three different pictures. too bad there is only one sound. somewhere inbetween, underneath. the fourth picture. reality. 2 different nows, 2 different yesterdays. like lovers finding each other. finally. at the and of a long sad story. under the eversmiling moon.

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