…und seltsam ging der Tag weiter

Ich könnte damit anfangen, darüber nachzudenken, warum an einem Tag, an dem man fast 2 Stunden früher aufsteht als sonst (freiwillig, also ohne Notwendigkeit! – Ich werd auch alt…) am Ende viel weniger Zeit übrig bleibt, als an einem normalen Tag – aber das Rätsel habe ich bereits gelöst: Es liegt einfach daran, dass man immer noch das Gefühl hat, viel mehr Zeit für Nebensachen zu haben, auch wenn die Mehr-Zeit schon längst verbraucht ist. Viel mehr beunruhigt mich – vor allem vor dem Traumhintergrund – der größte Pickel aller Zeiten, der gerade auf meiner Wange heranwächst. Als ich ihn im Spiegel bemerkte, wurde mir schlagartig klar, warum der 5-Jährige im Supermarkt, den ich nur freundlich gebeten hatte, einen Schritt zur Seite zu treten, wortlos zu brüllen begann. Ich bin’s, die böse Hexe Kniesebein, oder so. Nicht klar wurde mir hingegen, warum mein Foto-Blick heute so gar nicht funktionieren wollte, und warum mein (persönliches) Postfach leer blieb, obwohl sich doch schon Menschen telefonisch über die Nichtbeantwortung von Mails beschwerten. Gegen letzteres Problem half ein beherzter Griff in die Server-Mailbox, mit dem ich 1280 Spams so quasi nebenbei im Klo runterspülte (wobei, woher die in einer nie online publizierten Adresse kamen, bleibt bleibt weiterhin unklar); gegen ersteres hingegen hilft vermutlich nur etwas mehr Muße. Die zurzeit aber nicht da ist, denn momentan gibt es nur Muß!, eh? …aber auch das wird sich wieder ändern. Was ich von dem Pickel übrigens auch hoffe. Soll ich euch am Laufenden halten?

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