Unverhofft ist besonders nervig

Es mag daran liegen, dass es heuer sehr lange zumindest mittelwarm war, oder daran, dass ich mich in den letzten Wochen über einen Mangel an Arbeit wirklich nicht beklagen kann: Der erste Weihnachtsmarkt erwischte mich völlig unvorbereitet. Ich hatte dem Herrn Sufi versprochen, ihn zu begleiten, mir aber keine Zeit genommen, meine Augen-zu-und-durch-Rüstung anzuziehen. Ich hatte dummerweise sogar mein Das-ist-halt-so-Kapperl zu Hause gelassen. Sehenden Auges musste ich also durch die Massen, die sich an Tand, Schund und geschmacklosem Kitsch vorbeidrängten und sich nebstbei innen und außen mit Punsch, Turbo-Punsch und Spezial-Super-Turbo-Punsch vollschütteten. Obwohl kein Schluck des süßen Zeugs in oder an mich fand, fühle ich mich leicht beschwipst, was angesichts der wabernden Alkoholdämpfe nicht einmal verwunderlich ist. Außerdem verfolgt mich seither ein großes und hartnäckiges “Warum?”, obwohl mich das dazugehörige “Darum.” nicht im geringsten interessiert.

Nachhaltig!

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