Was seither geschah

Tja, ich gestehe, dieses Weblog sowie alle ausgelagerten Social-Networking-Tätigkeiten sträflich vernachlässigt zu haben. Und ich kann nicht einmal versprechen, dass das so bald nicht wieder vorkommt. Gründe dafür sind (in zeitlicher, nicht zeitfressender Reihenfolge): Nanowrimo und die Folgen, eine wahrscheinlich bevorstehender interessanter Langzeitauftrag (fingers crossed), ein heftiger Schnupfen, eine Reihe von klein-aber-schell-Aufträgen und die Erkenntnis, dass das soziale Networken nur dann wirklich Spass macht, wenn man es eben dauernd macht und nicht nur 5 Minuten am Tag.

Was mich im übrigen umgehend zu der für mich überraschendsten Erkenntnis aus dem Romanschreiber-Monat bringt – nämlich, dass das kreative Schreiben auch dann funktioniert, wenn man momentan weder Lust noch Zeit noch Inspiration verspürt. Im Gegensatz zum journalistischen oder dokumentarischen Schreiben (das sowieso immer dann funktioniert, wenn eine Tastatur in Reichweite ist) dachte ich bislang immer, zum Entwickeln einer imaginativen Geschichte bräuchte man Seite für Seite das richtige “Feeling”. Weit gefehlt, nach den ersten paar Seiten geht es auch so. Das ist das Wichtigste, was ich im November gelernt habe – die Community dort ist zwar nett, hilfreich und interessant, was aber dem Schreiben eher hinderlich als förderlich ist – die Zeit, die man in den Foren verbringt, fehlt ja dann beim Schreiben. Die Story kriegt noch ihr richtiges statt des improvisierten Endes, und dann geht’s in die zweite Phase, Überarbeitung. Ich mag die Geschichte noch immer, oder eigentlich mehr denn je.

Unerwartete Geschenke beleben übrigens auch den Alltag – der neue PC ist tatsächlich so stark und gut eingerichtet, dass er von Anfang an mehr Zeit brachte, als die Konfiguration benötigt hat; allerdings hat das Rumspielen mit der vervielfachten Leistung dann die so gewonnene Zeit schnell wieder aufgefressen. Was solls, ein bisschen Spass gehört ja auch dazu. Der ebenso unerwartete Nettop weigert sich hingegen beharrlich, eine netzwerktechnische Beziehung mit dem Flaggschiff einzugehen – immerhin habe ich es geschafft, Netzlaufwerke wireless zu verbinden. Der Rest wartet auf mehr Zeit – ich hoffe nicht zu lange.

Über den Rest kann, will oder darf ich im Moment nichts sagen… je nachdem. Mal sehen. Die Wirtschaft übt sich im Jammern, ich ungewohnterweise in Zuversicht.

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