…where ‘re you going with that gun in your hand…

Mit zwei angenehmen Menschen das Video von Jimi Hendrix in Monterey anschauen, und alles ist in Ordnung.

Alles! In Ordnung.

Und wenn der Heimweg dann weit ist; man weiß es nicht, könnte ja sein: Weit durch Nebel und Eisnieseln, durch Lasterlichtkaskaden und an Windschneeinseln vorbei, dann vielleicht noch das:

Well, it’s always been my nature to take chances
My right hand drawing back while my left hand advances
Where the current is strong and the monkey dances
To the tune of a concertina []

Genau. Und ein paar Kilometer weiter:

 When you think that you lost everything
You find out you can always lose a little more
I’m just going down the road feeling bad
Trying to get to heaven before they close the door []

Und dann steht man auch schon vor der richtigen Haustür, erstaunlich.

A hand full of people, nette & weniger nette, warten noch auf Antworten von mir. Verzeihung vielmals. Ich könnte jetzt noch viel, aber persönlich kommunizieren kann ich nicht mehr.

I see pieces of men marching; trying to take heaven by force
I can see the unknown rider, I can see the pale white horse
In God’s truth tell me what you want, and you’ll have it of course
Just step into the arena
Beat a path of retreat up them spiral staircases
Pass the tree of smoke, pass the angel with four faces

Oh ja. Und würde man nicht anschließend noch einmal (‘dammt, ich habe nur noch eine Zigarette! und die rauche ich jetzt. Und morgen?) die 4 Stockwerke hinunterklettern um in der nächstgelegenen Kneipe für den nächsten Morgen vorzusorgen, und dort dann mit Rainhard Fendrich niedergeprügelt, dann könnte das Gefühl durchaus anhalten.

Obwohl, es hält trotzdem an. Während die Kellnerin in ihrer Geldtasche nach dem Wechselgeld für die Kippen kramt, läßt sich neben mir einer vom Hocker gleiten und steht, breitbeinig und die Bierflasche wie ein Mikrophon in der Hand, mitten im Raum und schmettert mit: “I am from Austria!”; und neben all seiner betrunkenen Peinlichkeit lebt in seinem Gesicht die Liebe zur Musik, und in diesem einen ihm wertvollen Moment ist völlig egal, welche Musik er liebt.

Versteht wieder keiner? Na, dann halt nicht.

 

Teilen? Tweet about this on TwitterShare on Google+Share on FacebookEmail this to someone

This article was written by Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.