Zwei Dinge

Zwei Dinge, die mich innehalten ließen in diesem Buch: Zum einen, wie seltsam es jetzt schon anmutet, wenn jemand quer durch einen Ort rauscht auf der Suche nach einer Telefonzelle. Wie seltsam wird das erst der Generation vorkommen, die sich an ein Leben ohne Handy gar nicht mehr erinnern kann? So wie mir die Postkutsche in einem Roman aus dem 19. Jahrhundert?

Zum anderen die Passage, in der er schreibt:

Einer der entscheidenden Augenblicke der 60er-Jahre war jener Tag, als die Beatles sich mit dem Maharishi einließen. Es war, als hätte Bob Dylan die Wallfahrt zum Vatikan angetreten, um den Ring des Papstes zu küssen.

Was dieser inzwischen allerdings längst getan hat (wenn auch nicht im Vatikan, aber das ist eher nebensächlich). Ein überzeugender Beweis für die Vergänglichkeit von Metaphern.

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