100 x 100 (16)*

Dunkle Züge, kalter Regen. Dazwischen Musik und Worte, wunderbar. Dennoch komme ich nicht ganz heim zu mir, oder vielleicht bin ich es schon? Was weiß denn ich, was „heim“ überhaupt bedeutet. Manchmal ist es ein Mensch, dann ein Refrain, dann ein Geruch. Meistens finde ich es gut, das nicht genauer zu wissen. Nur ab und zu bleibt dadurch eine Stelle leer, die gefüllt werden will. Irgendetwas findet sich immer, und wenn es nur ein kleines Stück liederlicher Erinnerung ist. . Daher danach mit Ansage in meine eigene Vergangenheit gekippt. Gelingt nicht ganz und schmeckt schal. Ich bleibe besser erstmal jetzt.


* Datum erschwindelt