Krems – Cessna Grand Caravan/4100m – Solo
Öffnung: 0700 | Freifall: 62s
avg: 198km/h | max: 276km/h

Endlich wieder gesund genug zum Hupfen, und das Wetter, wenn auch nicht so strahlend wie an den letzten Wochenenden, lädt doch nach oben ein. Jetzt steht ja auch unser „Sommerhaus“ am Flugplatz, wir sind schon in der Nacht gekommen und betrachten gemütlich frühstückend die erste Load. Dann wird es aber Zeit. Tatsächlich bin ich am Boden wieder mal leicht nervös, das gibt sich aber während des nicht ganz einfachen Schlichtungsvorgangs. 4 Tandems sind eine ganze Menge, und es grenzt an ein Wunder, dass alle anderen auch noch Platz finden. Aber es geht. Der Himmel ist durchwachsen, und endlich zwischen zwei Tandems hervorgekrochen und in die frische Luft geschleudert, fällt mir auf, dass ich eigentlich gar keinen Plan habe. Liege erstmal am Rücken und beobachte den tapsigen Ausstieg des ersten Tandems. Dann kurz umgedreht, um nach dem Boden zu schielen. Alles in Ordnung, nur pieksen da feine Wassertropfen ganz schön im Gesicht. Also lieber sitzen. Das geht, sogar recht gut. Als ich doch noch in etwas dichteres Weißes gerate, lege ich mich wieder auf den Bauch. Und freu mich am Leben und an der Luft. Habe wohl doch etwas schlampig gepackt beim letzten Mal, die Öffnung ist… hmmm… turbulent. Aber nach einem unerwart heftigen Vollkreis ist alles wieder in Ordnung. Bis zur Landung, die mir gründlich Dreck und Grasflecken auf Hose und Gear beschert. Und jetzt hundert Mal schreiben: „Andrea, du sollst nicht aus der Kurve landen…“