Krems – Cessna Grand Caravan/4200m – Solo
Öffnung: 0750 | Freifall: 68s
avg: 188km/h | max: 224km/h

Beim Packen merke ich sehr deutlich, dass ich 10 Tage im Bett verbracht habe. Schweisstriefend und völlig erschöpft lege ich erstmal eine längere Pause ein. Tratschen und schauen ist ja auch ganz nett. Als es aber gegen den Nachmittag zu immer wärmer und schöner wird, hält es mich nicht mehr am Boden. Beim Einsteigen verwirre ich eine Tandempassagierin gründlich („Kannst du die Füße ein bisschen auseinandernehmen?“ und sie läuft knallrot an… Mensch, ich will mich doch nur hinsetzen!). Naja. Wenigstens sitze ich nicht ganz so beengt wie beim letzten Mal. Für diesen Sprung hatte ich mir einen Headdown vorgestellt, aber der klappt nicht so recht. Mit reichlich Bewegungsfreiheit (die Gruppe vor mir sehe ich im Abendlicht in beruhigendem Abstand, hinter mir nur Tandems) tracke ich stattdessen ein Stück weit in die Gegend, mache dann daraus eine Reihe von Barrelrolls mit Anlauf (würde zu gerne einmal wissen, wie das aussieht) und überprüfe schlussendlich, ob ich überhaupt noch Saltos schlagen kann (ich kann). Das reine Vergnügen, und auch Schirmfahrt und Landung gestalten sich nahezu perfekt. Nur beim Packen legt mir mein müder Körper nahe, das sei genug für heute. Na gut. Morgen ist auch noch ein Tag (aber der ist dann leider ins Regenwasser gefallen…).