Stockerau – Skyvan – Solo

Der Pink-Family-Boogie in Stockerau begrüßt uns nicht gerade mit Kaiserwetter. Kein Wetter für Schüler, den ganzen Tag. Die meisten geben irgendwann auf und fahren. Ich kann warten, ich habe ja den Laptop mit.

Gegen Abend erst schielt die Sonne an den Wolken vorbei: Das Warten hat sich gelohnt. Schnell in die Kombi, Gurtzeug umgeworfen, hinauf geht’s in der braven Skyvan.

Beim Ausstieg, erstmals ohne dass jemand Zeichen gibt, bin ich unruhig: Zähl ich die 5 Sekunden Abstand zum Vordermann richtig? Zu schnell? Zu langsam? Als ich draußen bin, ist der Vordermann nicht mehr in Sicht, drinnen die Tandemmaster haben noch nicht „Go-Go!“ gebrüllt, also war’s wohl richtig.

Draußen ein unglaublicher Anblick: Die goldene Spätnachmittagssonne auf den Wolkenresten. Programm ist gestrichen, ich muss mir das genauer anschauen. Und an den kleinen Wolkenfetzen, an denen ich vorbeifliege, Spüre ich erstmals so richtig die Geschwindigkeit.

Jetzt heißt es wirklich tiefer ziehen, denn über mir sind ein paar Tandems. 1200 ist OK, hat es geheißen. Na gut. Das reicht auch völlig, stelle ich fest. Mit den Tandems ringsum bin ich zum ersten Mal nicht die Allerletzte in der Luft. Aber es gibt Platz genug für alle…