Stockerau – Skyvan – Solo

Und gleich nochmal, es war so schön! Es ist die letzte Load des Tages, und die Hälfte davon springt auf eine Außenlandung, zum Heurigen. Auf dem Rückflug Richtung Flughafen ist die Skyvan halbleer, das Sitzen gemütlich. Dermaßen entspannt trete ich aus dem Flieger, dass ich sofort auf dem Bauch liege. „Du schaust aus, als wolltest du die Luft umarmen“ sagt später einer, der hinter mir war. Will ich auch! Die Luft, die Welt das Leben. Und überhaupt.

Wieder vergeblich versucht, die berühmte Rolle hinzukriegen. Da nimmt man die eine Schulter nach unten, zieht den Arm ein und rollt ganz von selbst auf dem Rücken, hat es geheissen. Denkste. Ich nehme die Schulter nach unten, ziehe den Arm ein, und überschlage mich irgendwie, mit dem Kopf nach unten und ohne jegliche Chance, dabei in die Rückenlage zu kommen. Lustig ist es trotzdem.

Nach dem Ziehen wieder Mal Totenstille hinter mir. Ruhiger und bewußter als in Tunesien, sind die Hände diesmal dort, wo sie hingehören: An Abtrenn- und Reservegriff, während ich den empfohlenen Blick über die Schulter werfe. Notmaßnahmen überflüssig, die Bewegung hat den Hilfsschirm aus dem Lee geworfen, und ich lande mit der Hauptkappe.