Fromberg – Skyvan/4275m – Solo
Öffnung: 0900 | Freifall: 65s
avg: 209km/h | max: 282km/h

Die letzte Load trägt einen ziemlich grossen Trackdive, einen Bauch-Dreier, einen Freefly-Zweier, ein Tandem und mich. Das heißt es wird etwas eng beim Aufstieg. Aber immerhin bald kühler.

Federwölkchen, die trotz der hübschen Sunset-Höhe weit über uns bleiben. Dann ein Furz von der dunklen Seite der Macht. Selten war ein Licht so schön wie das rote-Tür-auf-Lämpchen in dieser Load.

Nach den zwei Kleingruppen ich, hinter mir der Trackdive (der mit dem lautesten „Ha-Ha-Schurke!“ Schlachtruf glänzt, den ich je gehört habe). Ich variiere meinen Kipp-Exit, diesmal mit gestreckten Armen, und lege mich auf den Rücken in Erwartung des Trackdives. Nach einer ganzen langen Weile erscheint ein wirrer Haufen, vorneweg Wuzi, leicht erkennbar am rauchenden Bein. Grinsend umgedreht und schnell einen Sitzversuch, um die Haltung vom letzten Sprung zu erinnern. Dann aber auf den Bauch gelegt & gebremst & das Sunsetlicht genossen bis zur Öffnungshöhe, und auch am Schirm mache ich mich leicht und kurve nur sanft und träume lange übers Land; vielleicht eine Spur zu lange, denn plötzlich ist der ganze Trackdive neben über unter mir, viel zu viele Schirme für meinen Geschmack, und ich flüchte schüchtern ins Lande-Abseits.