Fromberg – Skyvan/4350m – Solo
Öffnung: 0850 | Freifall: 63s
avg: 212km/h | max: 311km/h

Nach einer Weile skeptischer Himmelsbetrachtung scheinen mir die blauen Löcher wieder an den richtigen Stellen zu liegen, und ich steige ein. Auch diese Load ist brechend voll, und zwar hauptsächlich mit den Protagonisten des Freefly-Wettbewerbs, außerdem gibt’s noch 2 Tandems und einen AFF-Schüler mit der strahlenden Andrea als Jumpmaster.

Zwischen den dichtgesetzten Freefly-Gruppen entwickelt sich die Load recht geruchsintensiv, was die Dankbarkeit für den schnellen Steigflug ins Unermessliche wachsen läßt.

Exithöhe. Tür auf. Grünlicht. 3er-team um Dreierteam geht ab, und als nur noch 1 Solo vor mir ist, legt sich die Skyvan in eine Kurve, das Licht bleibt aber grün. Oha. 5 Separationssekunden lang grüble ich, was das wohl für meinen Spot bedeuten mag – zwar sehe ich da drüben unten Landschaft, kann sie aber nicht recht zuordnen. Naja, Wiesen gibt es reichlich, also raus. Ich will einen ganz entspannten und tanze und kugle ein bisschen rum, dann doch wieder hingesetzt (geht diesmal auch recht locker), begegne dann einer wasserhältigeren Luftschicht, auf der ich meinen Schatten (den ich ein Augenzwinkern lang für einen anderen Springer halte) inmitten eines kreisrunden Regenbogens bewundere. Die schillernden Kristalle lassen mich Böses ahnen, das aber nicht eintritt.

Schöne Schirmfahrt über Nachregenklarer Landschaft.