Seitenstetten – Turbo Finist/3975m – Solo
Öffnung: 0900 | Freifall: 62s
avg: 192km/h | max: 217km/h

2Fly hat einen neuen Flieger und einen neuen Platz, und das wollen wir uns doch einmal anschauen. Am Platz versammelt alte Bekannte & lange vermisste Gesichter- und ein funkelnagelneuer Flieger:

Der wird mit schnell befüllt, und schon heißt es einsteigen. Die Stufe ist etwas hoch, aber danach ist es sehr gemütlich. Schiebetür zu, und los geht’s. Sofort zeigt die rote Schönheit, was an Kraft in ihr steckt. Ich bin verblüfft, noch nie habe ich eine Einmotorige so schnell steigen sehen, schon gar nicht von innen. Auch sehr angenehm: Die Fenster sind so tief angesetzt, dass der durchschnittliche Fallschirmspringer locker rausschauen kann.

So bewundere ich Sommerfelder und Donau, bis es Zeit wird, sich fertigzumachen. Die Türe, mit zwei Fingern locker zur Seite zu schieben, würde sogar ich problemlos öffnen. Dann Gas weg und wie er das Ding drosselt!), und schon das Exitlicht.

2 Gruppen vor mir, dann (mehr Abstand, wegen langsamer Asbetzgeschwindigkeit, hat’s geheißen) … ich.

Lasse mich langsam rauskippen & gleich auf den Bauch, der Flugplatz ist schnell gesichtet, aber wie üblich bleibe ich beim ersten auf fremdem Platz bäuchlings liegen und drehe mich langsam im Kreis. Unter uns und in drei Richtungen das leicht hügelige, feldgefleckte. Da drüben wird’s etwas stärker hügelig, dort liegt auch Sommerdunst.

Schnell fühle ich mich heute (obwohl mein Protrack nachher den ganz normalen 192er-Durchschnitt anzeigt), drücke noch ein bisschen mehr durch und da wird’s schon Zeit, drüben gehen schon die anderen Schirme auf, und dann auch meiner, sanft & sauber (obwohl ich doch gestern beim Packen so geschlampt habe).

Fliege wie empfohlen an der Eisenbahnlinie entlang den Flugplatz an, aber die Wiese schaut von oben so kurz aus (was sie überhaupt nicht ist), und ich nehm ein abgeerntetes Feld gleich daneben. Wunderbar.