Klatovy – Skyvan – Solo

Nach einer langen Fahrt aus dem sonnigen Wien ins gegen Norden zu immer bewölkter werdende Tschechien stehen wir in Klatovy erst einmal im Regen. Als es am Himmel heller wird, beeilen wir uns in den Flieger.

Nervöser als zuletzt, sei es wegen der „langen“ Pause oder wegen des seltsamen Wetters. Oben lasse ich mich eher bedächtig und vorsichtig hinausgleiten. But hey, it’s nice!

Mein immer noch geborgtes Gurtzeug sitzt besser als das in Stockerau. Dort wo der Boden sein sollte hat sich ganz plötzlich etwas wolkenartiges ins Bild geschoben. Faszinierend. Im weichen Weiss plötzlich sehr viele Wassertropfen. Prickeln und stechen, sodass ich am liebsten den Schirm aufmachen würde. Lass ich aber lieber. Es hört auch rechtzeitig auf.

Schliesslich am Schirm zieh ich gemütliche Kreise, nur in der Höhe, wo ich langsam auf den Landepunkt zusteuern will, frischt plötlich der Wind auf. Lande am Hintern in einem Feld östlich des Flughafens. Bin nicht die einzige. Im wiedereinsetzenden Regen sammelt Thomas die verblasenen mit dem Auto auf.