Krems – Cessna Grand Caravan/3900m – Solo
Öffnung: 0825 | Freifall: 59s
avg: 196km/h | max: 254km/h

Kühl ist es geworden – naja, zumindest im Vergleich mit den letzten Wochenenden. Jedenfalls kühl genug, um doch wieder die Kombi auszupacken.

Es sind wieder mehr Springer am Platz; die große Maschine hat sich schnell herumgesprochen. Mit der gemütlich 2/3-vollen Maschine ist es ersmal vorbei. Leicht gequetscht sitze ich und bilde mir ein, das Finerl beim Start gegen das viele Gewicht protestieren zu hören. War aber wohl nur Einbildung; danach kommt sie gut hoch.

Das Land ist sehr trocken, und von oben sieht man das: bis zum Horizont strohiggelbe Felder; dazwischen der Wein. Noch grün. Ein paar Wolken sind auch unterwegs, sehr malerisch.

Dann Exithöhe, und ich habe eigentlich gar nicht viel vor. Erstmal die Eleganz des Exitwuzlers perfektioniert, dann hingesetzt. Das geht immer besser, aber der Ausblick ist wunderschön. Also zwischendurch auf den Bauch gelegt. Aha!? Wo bin ich hier eigentlich? Sieht aus wie… Lengenfeld? Ähm.

Dummerweise eine Wolke gleich da drüben, und hinter mir waren auch noch welche, und da ist es irgendwie blöd höher zu ziehen. Stattdessen dem Orange-Gelben die Sporen gegeben, und auf geradestem Weg gerade noch heimgekommen. Ernst unter mir muss schon fast die Füße einziehen über dem Windschutzgürtel, ich dagegen bin so damit beschäftigt, zu schauen, ob und wie ich reinkomme, dass ich am Schluss beinah das Flaren vergesse. Und eine wunderbare Landerolle. So bleibt man beweglich.