Fürstenfeld – Skyvan/4300m – Solo
Öffnung: 800 | Freifall: 59s
avg: 222km/h | max: 298km/h

Da wollen wir doch gleich nochmal. Einsteigen. Es ist wie immer: Wenn ich in Fahrt komme, neigt sich der Boogie seinem Ende zu, und die ersten fangen schon an, ihre Sachen zu packen. Aber was solls, solang die Pink noch fliegt.

Ganz voll ist sie diesmal nicht, aber immer noch ziemlich. Mittlerweile habe ich mich auch schon ans Plaudern im Flieger gewöhnt. Einmal noch richtig sauber zu sitzen, mit allem was dazugehört, habe ich mir vorgekommen. Wer weiß, ob ich heuer noch einmal in die Luft komme.

Und das mache ich dann auch, abgesehen davon, dass ich vom gestreckten Kippexit wieder einmal nicht genug bekommen kann. Die Rotation ist einfach zu geil… Nachher brav die Füße nach unten genommen, bremsen und beschleunigen und drehen, dann auf den Kopf stellen – geht eigentlich alles ganz prima. Dann noch bäuchlings in die wunderschöne Gegend geschaut, Schirmzeit.

Eigentlich recht gemütlich runtergekurvt, zum Schluss nicht recht entscheiden können, ob Links oder rechts von den schon Gelandeten; ein bisschen abgelenkt und zu früh geflared und – schönblöd – mit gestrecktem Bein gelandet; schmerzhaft und über die Schulter abgerollt. Hmhm.

Erstmal den Schirm zum Packen gegeben und auf und ab gegangen und das Knie getestet, weh tuts nicht mehr, fühlt sich aber komisch an. Stefan wirft einen Blick darauf und empfiehlt Ruhe und abwarten. Hmhm. Wo doch jetzt gleich die Sunsetload… ich gehe nochmal auf und ab und steige nicht ein und ärgere mich und nenne mich “feig”, besonders als das Knie dann auch beim Auf- und Abgehen eigentlich gar nichts mehr tut. Und dabei hätte es auch bleiben können, wenn ich nicht so saudämlich gewesen wäre… aber das steht ja schon drüben.