Klatovy – Skyvan – Solo

Immer noch bin ich nicht ganz sicher, was ich denn hier eigentlich tue. Ich lass mir viel Zeit bis zum ersten Einstieg. Den will ich alleine machen.

Plötzlich ist es wieder gemütlich im Flieger. (Bis auf die – räusper! – Duftwolke, die sich auf knapp über 3000m verbreitet. Schade, dass die Sauerstoffschläuche nicht mehr herumhängen…) Gemütlich und ruhig und Freude. Also doch. Dann ist ja alles in Ordnung.

Ich steige ganz unspektakulär aus, drifte ein bisschen auf dem Rücken dahin, bis ich die Skyvan aus den Augen verliere, drehe mich dann auf den Bauch und schaue mir die Gegend an. Dann ein bisschen spielen, wie krieg ich denn nun wirklich eine Geschwindigkeitssteigerung zusammen? Ganz locker am besten, ja, und die Arme etwas höher…

Wenn man am schönsten am spielen ist, ist auch schon Öffnungshöhe. Vielleicht doch mal einen Höhensprung? Naja, erstmal den Hilfsschirm in den Wind… Das ist heute wieder mal einen Freudenschrei wert. Leicht windgebeutelt, vorwiegend wegen dem Riesenschirm) finde ich kreisend und kurvend ganz nahe ans Ziel. Nach einigen Sprüngen läßt sich jeder Schirm besser lenken. Und stehend landen.

Zufriedenheit breitet sich aus.