Klatovy – Skyvan – 2er mit Markus

Dann also wieder zu Zweit. Macht mehr Spass, jetzt, wo ich meine Bauch-Schmetterlinge alleine spielen geschickt habe.

Ungewohnt: Wir sitzen ganz vorne – keine großen Gruppen vor uns, erste Reihe fußfrei. Beim Aufstieg bleibt, zwecks Abkühlung, die schmale Klappe offen. Der Mann mit der Gipshand läßt die Füße hinaushängen. Schon sehe ich wieder diverse Horrorszenarien vor mir aufsteigen, nicht etwa das Hinausfallen bereitet mir Sorge – das wär ja nun wirklich kein Problem – sondern der Gedanke, halb hinauszurutschen und mit der Hüfte eingeklemmt nicht mehr vor noch zurück zu können. Oje. Das ist nun wirklich dumm. Diesen Gedanken verwerfen wir am besten sofort und hören uns stattdessen einen Vortrag von Rolf über umweltfreundliches Heizen an. Besser.

4200m, Rolf macht die Tür auf, und wir stehen gespannt und warten auf die Lampe. Grün. Ready, Set, go. Wir halten uns wie gewohnt an den Unterarmen, etwas turbulent diesmal, nur nicht loslassen, werden stabil, grinsen uns an, lassen los…

Und wieder sinkt mir Markus freundlich lächelnd beinahe sofort davon. All meine Bemühungen nützen nichts, er ist weiter und weiter von mir entfernt, je mehr ich mich bemühe, ihm nachzukommen. Dann gebe ich auf und falle ein Stück nur so dahin, plötzlich merke ich, dass ich mich annähere… Interessant. Komme fast auf seine Höhe, greife nach der mir entgegengestreckten Hand – Wup, schon bin ich wieder gute 5 Meter höher. Das gleiche Spiel nochmal… mit demselben Ergebnis. Separierungshöhe. Ich werfe mein Bällchen in den Wind und sinniere abwärts kurvend darüber nach, dass mir das etwas-schneller-fallen erst dann gelungen ist, als ich aufgegeben habe, darüber nachzudenken. Da scheint ein Schlüssel, eine Lösung versteckt zu sein.