Klatovy – Skyvan – Solo

Markus macht einen Special-Exit, vom Dach der Pink, und ich mach mein geliebtes Sunset-Solo. So ist es recht. Scherzboldstimmung beim Aufstieg. Und schon sind wir da. Zwei Drittel der Springer nehmen die große Tür, und weil ich allein bin, bin ich die letzte vor den Schülern. Das ist OK. Den hypercoolen Youngstern schärfe ich ein, dass sie nicht zu schnell nachspringen sollen. Dann nichts wie raus hier, da weht nämlich wieder Mal ein ziemlich dichter Gestank durch den Raum.

Aus meiner gewohnten Exit-Rückenlage versuche ich diesmal, seitlich abwärts stabil zu werden. Das geht, aber nicht lang. Als es mich zerbröselt, lande ich wie von selbst in einer Sitfly-Haltung, die ich vor lauter Überraschung nicht lange beibehalten kann. Lege mich wieder auf den Rücken, um einen Blick auf die Dachaussteiger zu erhaschen, aber der Vogel ist schon zu weit weg.

Genug Action, drehe mich auf den Bauch und genieße das goldene Abendlicht.

Am Schirm dann kurve ich etwas zuversichtlicher, der Wind hat sich gelegt, und irgendwas heftiges läßt sich mit diesem Schirm ohnehin nicht machen, da müßte man schon mit den Füßen in die Steuerschlaufen steigen.

Das war einer von den anstrengungsfreien Sprüngen, die ein stundenlanges Lächeln aufs Gesicht zaubern.