Krems – Cessna Grand Caravan – Solo

Nach so einem Sprung sofort den nächsten. Sofort nach dem Packen. Herrjeh, die Load ist voll. Na, macht nichts, tun wir etwas gegen den bei der Hitze großen Flüssigkeitsverlust.

Dann aber! Ganz ähnlich wie beim letzten Mal steh ich weit hinten auf der Ausstiegsliste. So richtig hinter mir Aussteigen sehen hab ich bei der Caravan noch niemanden. Ich beschliesse, das zu ändern, und gleich nach dem Ausstieg Rückenlage einzunehmen. Das gelingt wunderbar, ist leicht zu halten und belohnt mich nach einer kurzen Weile mit dem Anblick einer sich vom Flieger lösenden Gestalt, eigentlich zwei, ist ja ein Tandem, ich mag das. Dann auf den Bauch drehen, wir wollen doch sitzen.

Das gibt’s doch nicht, dass das nicht geht. Das ging doch schon mal.

Aber nicht heute. Salto rückwärts, Salto vorwärts. Und das alles nur deshalb, weil ich die Beine nach unten zu kriegen versuche.

Na gut, wenn beide Beine nicht nach unten wollen, dann fangen wir doch mit einem an. Ich fürchte, der daraus folgende sterbende Schwan hat sich graziöser angefühlt, als er tatsächlich war.

Immer wieder überraschend, wie immer und jederzeit die Bauchlage leicht und völlig ohne Anstrengung, quasi von selber, am Ende jeder Figur steht.

Und wieder ist es schon viel zu früh Zeit, das Spiel zu beenden. Auch diesmal läßt sich der Slider sehr viel Zeit, aber jetzt kenne ich es ja schon.

Schön hätte ich reinkommen können, aber auf 300m plötzlich böiger Wind und ich verzichte auf meinen letzten Kreis und fliege gerade dahin, während auf der anderen Seite der Runway Claus sein Tandem auf die gleiche Weise runterbringt. Fast wie ein kleines Rennen. Hah!