Geträumt, ich wäre stundenlang wachgelegen. Danach vom eigenen Schnarchen aufgewacht. Das Schnarchen klang seltsam sanft und kam nicht aus dem Hals, der mir sonst immer weh tut, wenn ich schnarche (meist in Schnupfenzeiten), sondern von den Lippen, die ich seltsam geschürzt hatte, wie ein Karpfen ungefähr. Immerhin ausgeschlafen beim Erwachen, wenn auch irritiert von der […]

Geträumt, ich wäre stundenlang wachgelegen. Danach vom eigenen Schnarchen aufgewacht. Das Schnarchen klang seltsam sanft und kam nicht aus dem Hals, der mir sonst immer weh tut, wenn ich schnarche (meist in Schnupfenzeiten), sondern von den Lippen, die ich seltsam geschürzt hatte, wie ein Karpfen ungefähr. Immerhin ausgeschlafen beim Erwachen, wenn auch irritiert von der Einfallslosigkeit meines Unterbewusstseins. Davor schon in langen, leeren Straßen herumgelaufen, in geschäftigen Fabrikshallen, in strahlend neuen Hochhäusern, immer mit alltäglichen Aufgaben, einen Brief abholen, einen USB-Stick irgendwohin bringen, schließlich in einer Wohnung, die wohl mir gehörte, die Wäsche aufgehängt. Nichts Interessantes, nichts Aufregendes. Ob nun die nächtliche Langeweile an zuviel oder zu wenig wahrhaftigem Alltag liegt, kann ich auch nicht sagen. Für alle Fälle die Routine etwas umgestellt, vor dem Frühstück geduscht, das Joghurt nach dem Toast gegessen, für den Kaffee eine Tasse gewählt, die sonst im Schrank bleibt. So. Jetzt aber. Sonntagsarbeit.