Wenn Langerwartetes vorbei ist, üblicherweise das Gefühl der Leere. Heute auch. Da läuft ein Fernseher – wohin? Ich weiss jetzt alles über Nasenaffen. Draußen schneit’s, immer noch. Das reicht jetzt mit dem Osterschnee, finde ich. Die Videos sind überspielt, fein geworden, aber mehr als zwei Mal hintereinander muss ich nicht zuschauen. Ich denke, ich gönne mir jetzt eine Pizza. Und werfe eine Münze, welches Buch aus dem Stapel neben dem Bett als nächstes drankommt. Natürlich könnte ich auch das Neil Young-Special im Rolling Stone lesen, aber ich glaube, das deprimiert mich. Bügeln sollte ich, aber das geht besser abends, wenn irgendein inhaltsloser Film über den Bildschirm wabert. Wie schön du bist, Leben. Manchmal mehr, und manchmal weniger.