Heute flatterte aus einer frisch gekauften Zeitschrift ein Kuvert mit netten Kärtchen:

Klar, Werbung, aber wofür und für wen? Neugierig war ich geworden. Auf der Rückseite dann das:

Liebe unbekannte Werbeagentur, ich versteh ja, dass die Atomlobby samt all den im Business Tätigen gern ihre Felle vor dem Davonschwimmen retten möchte – aber vielleicht werft ihr doch einmal einen Blick auf diverse Tschernobyl-Seiten. Die hier vielleicht. Oder die. Oder die, die oder sogar die (nicht für zarte Gemüter). Und dann schämt euch, wenigstens ein bisschen.

Nein, es geht nicht darum, dass die deutschen Kraftwerke viel sicherer sind als die russischen (mag ja sein). Es geht darum, dass wir in Sachen Strahlung von Zeiträumen reden, die sich keiner von uns wirklich vorstellen, geschweige denn kontrollieren kann. Hebt einfach Mal den Kopf über den Tellerrand und denkt ein Stückchen weiter als bis zum nächsten Gehaltsscheck. Bitte.