The dreams that keep us alive

Had one of these dreams last night, something very strange about an expedition through a desert. A film star known from the Western Genre (I know the face but not the name) was making lots of fuss about him being the leader of the expedition. He kept saying that none of us has any chance of survival unless we follow his advice. I kept thinking that it wouldn’t be a problem with my 6-wheel-drive car.

Well, anyway, it was the last night before the big expedition, and I was lying in bed in a big tent, listening to the still talking filmstar out there at the campfire, and what do I feel if not the arm of *someone* around my waist…

And there I was with the boy I sometimes meet but hardly ever touch suddenly by my side, and in my dream, it was completely natural.

So much for dreaming.

Rainy Sunday

It’s another rainy sunday here, and while part of me is longing for the sun and the heat, for sunbathing and swimming out there, another part of me is glad for the excuse to stay home, sit on the couch and just read on, slowly, looking out of the window inbetween just to see more water coming down from the skies.

Geborgen in ungestillter Sehnsucht erwachst du.

Morgenfrische wie an einem Sommertag, der Wärme verspricht bevor du sie spürst

Ein schwarzer Handschuh auf der Straße, zwischen zwei parkenden Autos – der Zeigefinger abgeknickt, der Daumen ausgestreckt

Die Bäume kriegen grüne Spitzen, blau der Himmel, leichter Wind

Froh bist du, die Finger auf die Tastatur zu legen und in Verbindung zu treten mit der Welt

Im Netz bist du zu Hause, ohne es seltsam zu finden. Nur sicheres Tasten nach dem, von dem du weißt, daß es da ist. Hier ist Sicherheit. Die Arbeit gut zu tun, sicher zu sein in dem, was du tust, nimmt dir das tiefe Ziehen aus dem Brustbein. Es ist weg. Die Trauminsel des Vortags verblaßt vor der virtuellen Realität. Du gehst über das tiefe Wasser deiner Seele, ohne unterzugehen. Ohne die Angst, unterzugehen. Aus hilfloser, drängender Unruhe wird ein ganz neues, stilles Sehnen. Steht für sich selbst, ohne Verlangen, geändert zu werden.

Aber nicht. Für immer. Irgendwann in die Wohnung, Immer noch still. Erster Sommerzeittag, Licht, Sonne bleibt lange, Fenster offen, fast nicht kalt. Liest ein Buch in warmem Pullover, hörst eine Platte. Als es Zeit ist, das Fenster zu schließen: Flashback. Muß hier raus, singt es in dir, alles hier drückt, ich werde erdrückt, in einfallender Dämmerung zu dir gekommen, zu dem, was du vorbei geglaubt hast, zum guten wie zum schlechten, zur Zuversicht wie zum Schmerz. Schlagartig. Der Wunsch, immer in dieser sicheren Zuflucht Büro zu bleiben. In Verbindung mit der Welt, doch allein. Immer spuckt die Maschine Kaffee aus, der Automat Cola. Aber natürlich ist es nicht so. Warte. Bis es vorbeigeht. Warte

CD Raum / Zeit

raumzeit_cd-neuEin Crossover aus Rock, Drum’nBass und Literatur.

Es war im November 1997, als sich ein ungleiches Trio zusammenfand, um viele ungleiche Ideen zu interessantem Sound zusammenzufügen. Nach dreitägiger Session, die die Teilnehmer in völliger Erschöpfung und Verwirrung zurückließ, war der Grundstein gelegt. Viele Nächte mit Overdubs und Zusatzideen später war “Raum / Zeit” dann fertig.

Die Idee hinter dieser Produktion war es, einmal nicht von durchkomponierten Songs auszugehen, sondern von dem, was bei einer spontanen Session entsteht. Aus einem spontanen Geplauder heraus luden Dorian und Andrea Sturm zu dieser Session Anita “FreakA” Hafner ein.

Interpreten:

Dorian Schaefer, FreakA & Andrea Sturm

Tracks:

  1. Dunkle Nacht II
  2. Sex
  3. Fliegen
  4. Raum/Zeit (MP3)
  5. Ich suche dich (MP3)
  6. Gitarrenkoitus
  7. Ich weiß ich bin
  8. Licht
  9. In deinen Augen

Derzeit nur als CD-R. € 18,- (+ Porto) | Bestellen

 

Mythos?

amantes_teruel
Die Liebenden von Teruel: 2 Marmorfiguren auf Särgen. Auf ewig Hand in Hand.

D: Ich musste mich endlich von diesem Mythos befreien.

Mythos:

Nicht das Gefühl ist der Mythos, sondern der Wunsch, es behalten zu wollen. Ist fast wie der Wunsch nach einem Dasein ohne Zeit und Raum. (Mutterleibssehnsucht?) – Aber: Nur, weil etwas nicht ewig dauert, muss ich es mir doch nicht verwehren?

Wäre die richtige Antwort gewesen, ist mir aber natürlich erst viel später eingefallen, nach dem Gespräch.

Coupland schreibt: Bei einigen von uns ist die Verbindung zwischen Liebe und Sex vor Jahren zerbrochen. Und wenn sie einmal zerbrochen ist, kann sie nie mehr wiederhergestellt werden.