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Back in Town

3 wunderschöne Tage, die mehr Sommer als Herbst waren, ein Nebeltag, der – im Wintergarten unseres vom Sufi zielbewusst ausgewählten Rückzugs-Kellerstöckls –  lesend und essend ausgesprochen gemütlich verbracht wurde. 4 Sprünge, deren letzter leider mein Knie soweit lädiert hat, dass ich auf die Sunsetload verzichten musste. Hätte ich mich an die Empfehlungen des zufällig anwesenden Physiotherapeuten gehalten – kühl halten und nicht belasten – wär’s wohl beim leichten Bramseln geblieben. Stattdessen musste ich mich natürlich mit vollem Gewicht auf genau dieses Bein stellen und mit Schwung meinen etwa 15 Kilo schweren Rucksack aufhieven. Worauf es in meinem Knie knackte und schnalzte und wir alle 3, Rucksack, Knie und ich, mit 3-fachem Schwung im abendfeuchten Gras landeten. Fortan begann mein Knie zu wachsen und ich zu humpeln. Und mittlerweile tut es ganz scheusslich weh.

Wird schon wieder. Ich würde ja gern ein paar Bilder herzeigen, vom unverschämt bunten Herbstlaub in der ebenso unverschämt südlichen Sonne. Vom Nebel im Burggarten und von der Teppichausstellung auf der Burg Kapfenstein, mit wunderbaren Designobjekten garniert. Von “unserem” Kellerstöckl, das in mir ein absolut unvernünftiges Gefühl des Bleiben- und Habenwollens ausgelöst hat. Von der Dropzone, auf der kaum einer fassen konnte, dass man Ende Oktober noch den ganzen Nachmittag kurz- oder ohneärmelig herumlaufen kann. Von netten Menschen und schönen Plätzen.

Aber ehrlich, ich habe viel zu viel geknipst, und zum Aussuchen bin ich jetzt zu sonnenmüde. Das alles gibt’s an einem anderen Tag.

1 thought on “Back in Town

  1. Pingback: #343 | sturmpost

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